#87 - Toxische Sprachmuster: Durchschauen, schützen, vorbeugen - mit Lisa Holtmeier

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00:00:06: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Gastfolge von Pipe Pleasing AD.

00:00:36: Mein Name ist Dr.

00:00:37: Verena Stahl, ich bin Host dieses Podcast und freue mich, dass du heute da bist!

00:00:43: Heute spreche ich mit dir über Sprachmuster – was sie ausrichten können auf unseren Körper und auch unsere Psyche.

00:00:51: Mein heutiger Gast Lisa Holtmeier nennt sich selbst Wortmedizinerin.

00:00:56: Sie sagt, Sprache kann krank machen und Sprache can heilen

00:01:01: beides.".

00:01:01: Mit Lisa spreche ich heute über einige der von ihr in ihrem Buch Wortmedizin Portraitierten Sprachmuster.

00:01:09: Du kennst sie bestimmt auch, vielleicht bist du dir aber nicht so richtig bewusst darüber was Sie mit Dir machen!

00:01:15: Deshalb interessiert mich auch immer wie wir uns schützen können und was wir unternehmen können damit es gar nicht erst dazu kommt Denn Ich möchte mit meinem Podcast Menschen dabei unterstützen sich nicht länger so stark anzupassen An äußere Erwartungen, an Wünsche anderer an Strukturen, die nicht zu ihnen passen.

00:01:33: Und das fängt wie so oft bei der Sprache an – Bei den Worten, die wir benutzen, bei den Wortn ,die wir uns gefallen lassen und auch bei den Wortnen, die Wir zu uns selbst sagen.

00:01:45: Lassen Sie es einsteigen in das Gespräch mit Lisa Holtmeier!

00:01:48: Schönen guten Morgen liebe Lisa!

00:01:50: Herzlich willkommen bei mir.

00:01:51: ich freue mich wahnsinnig dich zu sehen.

00:01:53: Ich freu'

00:01:53: mich auch Dich zu sehen und vielen Dank für die Einladung.

00:01:56: Ich hab gerade den Zuhörenden schon diesen etwas ungewöhnlichen Ausdruck-Wortmedizinerin genannt.

00:02:03: Das ist wirklich so ein Eyecatcher auch bei deinem Buch, das heißt ja nun auf Wortmedizin.

00:02:07: Wie bist du denn überhaupt auf diesem Begriff gekommen?

00:02:10: Kommen wir aus dem Gesundheitswesen, da liegen meine Wurzeln und ich bin ursprünglich Ergotherapeutin.

00:02:16: Und hab in einer Klinik gearbeitet um genau zu sein auf eine Intensivstation.

00:02:21: Da habe ich jeden Tag mit Worten auch zu tun gehabt und natürlich ganz viel anderen Sachen.

00:02:28: Ja, Long Story Short.

00:02:29: Ich hab mich halt immer gefragt, welche Auswirkungen hat Kommunikation eigentlich auf unsere Gesundheit?

00:02:34: Weil die Patienten und Patienten, die wir dort versorgt haben waren an Munitoren angeschlossen so dass wir die sogenannten Vitalparameter dort gut überprüfen konnten Blutdruck, Herzfrequenz, Atemfrequenzen.

00:02:47: Und ich habe schon gemerkt bei der Visite beispielsweise das sich da was verändert hat.

00:02:51: plötzlich war die Herzfrequenz schlechter, Atemfrequenzen war schlechter.

00:02:55: Und ich stand da mit meinem viel zu großen Kasak und dachte, interessiert das kein?

00:02:59: fällt das niemanden auf.

00:03:02: Das kam mir ganz gelegen, weil ich Therapie und Gesundheitswissenschaften studiert habe.

00:03:06: Dann hab' ich mir das Ganze mal wissenschaftlich angeguckt und dachte, was macht denn Kommunikation aus wissenschaftlicher Sicht eigentlich mit unserer Gesundheit?

00:03:13: Und so dachte ich wir brauchen Wortmedizin!

00:03:16: So kam der Gedanke, deshalb bin ich selbsternannte Wort-Medizinerin und das Wort mag ich einfach auch als ziemlich viel sehr gut auf den Punkt

00:03:25: bringt.".

00:03:26: Absolut.

00:03:27: Und was macht es denn mit der Gesundheit?

00:03:30: oder auch mit dem ja vielleicht auch prophylaktisch und gesund bleiben?

00:03:35: Da sprichst du zwei richtig wichtige Punkte an, also wir haben sowohl Effekte auf der Seite das uns krank machen kann Kommunikation aber auch präventive Effekten dass das Immunsystem tatsächlich gestärkt werden kann Dass es uns weniger Stress zum Beispiel Wertschätzung ist.

00:03:52: so ein Thema Auch wenn's manchmal schon so drüber bei manchen auch.

00:03:56: alle Reden von Wertschätzung, plus die wissenschaftlichen Effekte sind einfach phänomenal.

00:04:02: Wenn wir uns angucken wie gut das Menschen tut oder auch wenn wir bestimmte Stressoren reduzieren.

00:04:08: Wir reden so oft von Stress Plus, wir reden zu selten über Kommunikation.

00:04:13: Weil Kommunikations einfach ein wahnsinniger Stressor ist.

00:04:16: und wenn wir besser kommunizieren im Business in Unternehmen aber natürlich auch im Privatleben können wir extrem viel für unsere Gesundheit tun weil wir alle kennen die Situation vor so einem Gespräch oder nach dem Gespräch geht es einen plötzlich gar nicht gut und das sind so Faktoren ganz häufig dass hätte man verhindern können

00:04:33: Wie erklärst du dir das, dass da so wenig Aufmerksamkeit drauf gelegt wird?

00:04:37: Denn ich finde ja, dass Kommunikation etwas sehr menschliches ist.

00:04:41: Also was er letztlich auch die Menschheit in ihrer Entwicklung wahnsinnig vorangebracht hat!

00:04:46: Ja voll und das Interessante ist... Ich glaube es unterliegt häufig so ein Bias des Menschendenken.

00:04:52: nur weil ich etwas häufig tue kann ich jetzt auch gleichzeitig sehr gut.

00:04:56: Weil ich höre ganz oft im Unternehmen das Argument Nehwirk kommunizieren sowieso den ganzen Tag.

00:05:01: Ja gerade deshalb Ist denn mein Gegenangument?

00:05:05: Es ist so wichtig, dass wir da ein bisschen mehr Fokus drauflegen und viele Menschen denken einfach das was ich sowieso oft mache kann nicht gleichzeitig gut.

00:05:12: Und den Zahn darf ich dann manchmal ziehen.

00:05:15: Absolut!

00:05:15: Kann ich gut nachvollziehen und manchmal auch weniger.

00:05:17: mehr oder eben auch vielleicht der Teil der Kommunikation, der eben auch sehr wichtig ist zuzuhören besteht ja gerade in dem Nicht selber reden.

00:05:27: Und das wird dann auch sehr oft vergessen, weil das ja nun auch Kommunikation unterscheidet von Informationen, wo ja nur einer sendet.

00:05:35: Aber bei mancher Kommunikations passiert auch das oft oder beide Senden aneinander vollkommen vorbei.

00:05:40: Da hast du so recht

00:05:41: ... Aus welchen Bereichen ziehst du denn deine Inputs?

00:05:44: Wir

00:05:44: haben hier ganz viele bestehende Kommunikierungsmodelle.

00:05:47: Viele haben schon mal gehört von Schutz von Tunen.

00:05:49: Vieler haben gehört von gewaltfreier Kommunikion und es gibt ja schon unglaublich viel.

00:05:55: habe ich mich nicht bedient, weil die Menschen kennen das schon.

00:05:58: Ich hab ein neues Feld aufgemacht der gesunden Kommunikation,

00:06:02: d.h.,

00:06:02: ich hab erst mal ganz viele Studien recherchiert.

00:06:06: Das Buch ist quasi aufgebaut erstmal auf meiner Bachelorarbeit, wo ich mir dieses Grundlagenwissen angeeignet habe und zwar, dass ich geschaut habe welche Studien gibt es, wo wir erkennen können, welche Auswirkungen Kommunikationsaufgesundheit hat?

00:06:20: wie wird Kommunikion neuronal verarbeitet?

00:06:23: Wenn es neuronal Was macht es denn endocrinologisch?

00:06:27: Also hormonell.

00:06:28: Welche Hormone werden Wannen ausgeschüttet?

00:06:30: Ich bin da in den Deep Dive getaucht, weil intensiv stationär habe ich viel neurologisch gearbeitet also Schlaganfallpatientinnen und deshalb war ich mit der Neurologie schon recht vertraut.

00:06:41: Und dann habe ich das Ganze weiterentwickelt, um zu gucken okay wenn ich jetzt weiß was krank macht.

00:06:46: Was wäre denn auf der anderen Seite die geeignete Wortmedizin?

00:06:50: Also was brauchen denn dann die Menschen?

00:06:52: also letztendlich hab' ich das dann von klein auf aufgebaut und zu gucken welche Faktoren müssen erfüllt sein dass wir von gesunder Kommunikation sprechen auch aus wissenschaftlicher Perspektive Und dann auch aus präventiver Perspektive, was brauchen denn Menschen kommunikativ um gesund zu bleiben?

00:07:12: Und was brauchen sie vor allem?

00:07:14: Sie brauchen vor allem Transparenz und Nachvollziehbarkeit.

00:07:18: Also wir wissen mittlerweile dass Informationsdefizite ein enormer Stressor sind und das kann sowas vermeintlich harmloses sein wie... Ich würd Sie gerne am Freitag um zehn Uhr kurz in meinem Büro sprechen.

00:07:31: Diese Form der Gesprächseinladung ist schon so großer Stress für den Körper, das kann man sich manchmal gar nicht vorstellen.

00:07:38: Wir brauchen tatsächlich mehr Kommunikation über Kommunikion.

00:07:44: Wir merken in Teams die mehr über ihre Kommunikations auch sprechen und reflektieren uns sich gemeinsam fortbilden im Bereich dass sie wesentlich besser mit ihrer Führungskraft kommunizieren.

00:07:56: Für meinen Geschmack gucken wir uns zu oft nur die Führungskräfte isoliert an.

00:08:01: Natürlich ist es wichtig, dass Führungskräfte an ihrer Kommunikation arbeiten, da brauchen wir gar nicht darüber diskutieren.

00:08:06: Bloß ... Wir brauchen auch die Gegenseite, die gut kommunizieren kann also Teammitglieder untereinander und das hilft total wenn alle so ein paar Sprachwerkzeuge haben.

00:08:15: ja wie gehe ich denn eigentlich damit um?

00:08:17: Wie kann ich das dann ansprechen?

00:08:18: weil viele sprechen Dinge nicht an weil sie gar nicht wissen wie

00:08:22: Ja, hast du so eine Unsicherheit aus einem Unbehaken heraus?

00:08:26: Und dann wird von psychologischer Sicherheit gesprochen.

00:08:29: Die immer sehr blackbots-boxmäßig gefordert wird.

00:08:32: Aber was sind eigentlich die Voraussetzungen dafür?

00:08:34: und das fängt bereits bei der Sprache an.

00:08:36: Ich find einen super wichtigen Punkt.

00:08:39: Würde dich bestimmt auch gerne noch mal drauf zurückkommen.

00:08:42: aber tatsächlich hast du dir mit Informationsdefizite auch eines der Muster ausgeguckt, die ich mir auch ausgegückt hab weil ich würde gern auch entlang dieser ... Du hast ja insgesamt Ich glaub, ich zwanzig Sprachmuster dort herausgegriffen.

00:08:54: Das war wahrscheinlich gar nicht leicht diese Auswahl zu treffen, weil du bestimmt ... Wahnsinnig viele hast, aber es kann ja auch ein Band zwei geben.

00:09:01: Warum nicht?

00:09:02: Also du hast jedenfalls zwanzig rausgegriffen.

00:09:03: ich habe mir ein paar davon ausgeguckt und dieses Beispiel der Informationsdefizite tatsächlich auch als erstes kommt dann auch relativ früh in deinem Buch drin vor

00:09:11: das erste Kapitel tatsächlich genau

00:09:13: richtig.

00:09:13: Aber es bietet sich wirklich auch an und ich glaube da können ganz viele was mit anfangen.

00:09:17: Und ich hab mich natürlich auch so ein bisschen gefragt aber was sagt das jetzt auch über diese Person aus die diesen Gedanken hat?

00:09:23: Oh Gott was will dir jetzt wohl von mir?

00:09:25: dass ist so das eine aber auch die Beziehung.

00:09:29: Und da kommen wir zum Thema, was ich sehr wichtig finde und was auch Kommunikation leisten kann ist ja die Verbindung – und zwar die Selbstverbindung, die Verbindungen, die ich zu mir selber habe, die er auch dadurch entsteht.

00:09:41: Was denke ich über mich und wie kommuniziere ich mit mir selber?

00:09:45: Aber eben auch die Verbindung zu der anderen Person.

00:09:47: Und wenn wir jetzt nochmal diese Situation nehmen, da ist so jemand bekommt eine E-Mail... Wie war das jetzt genau formuliert bei dir?

00:09:54: Ich hatte mir dann auch so ne Formulierung, die ein bisschen abweichend war.

00:09:57: So nach dem Motto Dann und Dann kommen Sie mal zu mir!

00:10:00: Und da ist jetzt noch ein bisschen Zeit, so dass man da einen gewissen Zeitraum auch hat wo dann so ein Kopfkino starten kann.

00:10:06: Was würdest du denn sagen?

00:10:07: Was passiert denn da im Einzelnen und woran krankt es vielleicht und wie können wir das dann auch heilen?

00:10:13: also letztendlich wenn ich nicht weiß was mich erwartet vollkommen normal, dass es eine gewisse Unsicherheit gibt.

00:10:20: Bei manchen mehr und bei manchen weniger.

00:10:22: Diese Informationsdefizite sind eine Lücke für unser Gehirn.

00:10:27: Weil ich habe jetzt eine Gesprächseinladung oder ich muss dir nachher unbedingt mal was erzählen oder darüber müssen wir später mal sprechen.

00:10:33: aber ich hab ne wichtige Frage an dich sage ich dir dann morgen oder machen wir nachher in Ruhe?

00:10:37: Und das fest uns natürlich an.

00:10:40: so funktioniert ja auch Marketing.

00:10:42: wenn sie mehr erfahren möchten dann weil unsere Gehirne ist ja neugierig immer bestrebt auf Vollständigkeit.

00:10:50: So diese Lücken findet unser Gehirn ganz ätzend, weil wir interpretieren automatisch, weil wie gesagt wir wollen Vollständlichkeit haben und dann wird unser Gehör wahnsinnig kreativ.

00:11:01: was könnte jetzt besprochen werden?

00:11:03: Und wenn Menschen mir sagen ach Lisa ich bin nicht so kreative denn sag ich spätestens dann sind alle Menschen waren nicht kreatif und das können uns kaum gegen wehren dass da plötzlich auch eher ein negatives Gedankenkino angeht.

00:11:18: Aufgrund dieses Negativitätsbeis, Steinzeitgehören viele von den Höhren haben sich ja schon mal gehört, das wir eher natürlich auf Gefahren bedacht sind und wir dann womöglich auch eher kritisch mit uns selbst sind.

00:11:32: Das kommt auch noch dazu, was hab ich falsch gemacht?

00:11:36: Wofür muss ich jetzt gerade stehen?

00:11:38: Und das sind so zwei Komponenten nieder aufeinanderprallen ... Und nichts Gutes für uns tun.

00:11:44: Wir wissen aus der Forschung, dass Informationsdefizite eher dazu führen, dass Stresshormone ausgeschüttet werden.

00:11:50: und dann reden wir von Cortisol-Adrenalin nur Adrenalin.

00:11:55: Dann peitscht das richtig hoch.

00:11:56: In dem Moose Case steigern wir uns da richtig rein.

00:12:00: Wann können wir das am besten?

00:12:01: Wenn wir Ruhe haben, sprich abends im Bett oder nachts!

00:12:04: Ja.

00:12:05: und wenn wir dann auch unser Gehirn machen lassen, ne?

00:12:07: Also so von alleine lassen.

00:12:08: Und irgendwie kein Management betreiben und das Gefühl haben, oh das wird ja von selbst klappen!

00:12:13: Weil das ist ja ähnlich wie das was du fürhin gesagt hast dieses Thema.

00:12:17: Ach Kommunikation können wir sowieso.

00:12:19: Wir denken ja auch Denken können wir Sowieso Da können wir gerne denken ob das dann immer so ganz produktiv ist oder ob es nicht eher kontraproduktiv ist dieser hormonelle Prozess das Ganze noch mal hoch.

00:12:31: Und wir haben dann so Sekundereffekte, die uns dann nochmal zusätzlich verunsichern und vielleicht kommt da noch ein Herzschlag dazu?

00:12:38: Dann hört man den besonders krass, weil es nachts passiert und da sind sonst keine Geräusche.

00:12:42: Ich habe das auch schon von Freunden gehört, die sich wahnsinnig Sorgen gemacht haben.

00:12:46: ist jetzt irgendwie organisch irgendwas mit mir nicht in Ordnung.

00:12:49: Habe ich Herzprobleme?

00:12:50: Und dann geht das eine nächste Runde und verfestigt sich natürlich sehr.

00:12:55: Es gibt ja auch in diesem Buch Anleitung zum Unglücklichsein von Paul Watzlerweg, so eine schöne Szene von dem Mann, der den Hammer haben möchte und sich dann vorstellt, er will den bestimmt gar nicht geben.

00:13:04: Und am Ende wird er total sauer und knallt ihm da irgendwie einen Satz vorm Bug.

00:13:10: Ja es verselbstständigt sich das Kopfkino.

00:13:12: Jetzt haben wir das glaube ich gut verstanden können uns alle gut rein denken.

00:13:17: was kann ich denn jetzt von beiden Seiten her unternehmen damit es dazu nicht kommt?

00:13:21: Du hast es so wichtig gesagt.

00:13:22: Es geht nicht immer nur um die Führungskräfte aber fangen wir vielleicht bei dir an.

00:13:26: wie kann sie denn pro Aktik das anders formulieren.

00:13:29: Und wie kann denn umgekehrt jemand, der dann konfrontiert wird mit solchen Informationsdefiziten damit anders umgehen?

00:13:36: Ich find's richtig toll, dass du beide Seiten ansprichst.

00:13:38: Weil ich finde immer beide Seiten haben auch Verantwortung für Kommunikation.

00:13:42: Mir ist es manchmal ein bisschen zu einfach zu sagen die anderen kommunizieren schlecht und deshalb ist die Kommunikationsschlecht sondern das wir auch in der Eigenverantwortung sind.

00:13:50: wie kann ich denn den anderen unterstützen ein bisschen besser zu kommunizier'n?

00:13:53: Wir haben sie alle nicht so richtig gelernt mal mehr mal weniger und dann kann ich da gut in meiner Eigenverordnung sein unterstützend auch für mich selbst tätig zu werden.

00:14:02: also wenn wir uns das von der Führungsperspektive angucken Ladung aus.

00:14:06: Dann gebe ich immer schon ein, zwei Themen mit Fragestellungen dass sich jemand vorbereiten kann weil das Meeting wird sowieso besser Weil sich jemand schon mal Gedanken gemacht hat.

00:14:17: Viele Menschen gehen unzufrieden aus Meetings raus, weil Stresslevel lässt nach.

00:14:21: das ist wie bei Schlagfertigkeit.

00:14:23: und wo fallen uns die besten Argumente ein?

00:14:25: abends auf dem Sofa?

00:14:26: Boah sind wir schlagfertig drei Stunden später!

00:14:28: Wir haben so tolle Argumentationsketten oder auch Nachmitteln, oh das wollte ich gerne noch ansprechen oder dass hätte ich hier nochmal schön unterstreichen können.

00:14:36: mit der und der Aussage plus so Atock zu reagieren, das merken wir bei Schlagfertigkeit, boah das ist ganz schön schwierig.

00:14:45: Für manche Mitarbeitenden fühlt sich Meeting manchmal an wie eine Prüfungssituation.

00:14:48: Ich muss sie jetzt abrufen, aber ohne Vorbereitung.

00:14:52: Prüfungssituation kann man sich ja meistens auch vorbereiten und deshalb schon mal ne Leitfrage mitgeben.

00:14:58: oder diese drei Themen Agenda worum genau soll es gehen?

00:15:02: Und genau das ist auch die Kernfrage auf der anderen Seite.

00:15:06: Aktiv nachzufahren keiner muss das aushalten.

00:15:08: naja es wurde mir nicht gesagt.

00:15:10: Deshalb will mir dass jemand nicht verraten ist viel zu viel Interpretation.

00:15:14: Vielleicht hat die Führungskraft

00:15:15: gar nicht dran gedacht, weil für sie ist klar, was sie von dir möchte.

00:15:21: Dass sie das gar nicht mit böse Absicht macht?

00:15:23: Also dass wir auch mal wegkommen, einander immer so richtig böse und manipulative Absichten zu unterstellen.

00:15:29: Manche Dinge passieren einfach und dann kann man nachfragen, worum genau soll es gehen?

00:15:34: Und wenn tatsächlich die Aussage kommt, naja, das werden Sie ja dann sehen ... dranbleiben!

00:15:39: Mir ist es wichtig, Ihre Zeit und meine Zeit gutzunutzen.

00:15:43: gute Vorbereitung elementar.

00:15:45: Mir reicht es, wenn sie mir zwei drei Fragen per Mehrzug kommen lassen auf die ich mich denn vorbereiten

00:15:49: kann.".

00:15:50: Was sagt man dann?

00:15:51: Wenn man zum Beispiel so einen etwas cholerischen Chef hat und der dann so richtig gegen Feuer gibt und wo man sagt das kann ich mir im Leben nicht vorstellen dass sich da so fordernd werde.

00:16:00: Das hört sich für manche schon nach einer übermäßigen Forderung an.

00:16:03: was du jetzt da formulierst

00:16:07: Ich finde, wir dürfen das immer mal aus der Perspektive von Selbstschutz auch betrachten.

00:16:12: Man hat ja Verantwortung für sich selbst!

00:16:14: Wie würdest ihr denn gehen wenn du es jetzt eine Woche nicht weißt?

00:16:17: Wenn du kein großes Stress leverst und sagst, ich lass die Dinge sowieso immer auf mich zukommen

00:16:21: usw.,

00:16:21: dann go for it!

00:16:23: Wenn es für dich ein Stressor ist und sagt, jetzt muss ich in dieses Gespräch gehen oder muss ich so spontan auf die Fragen reagieren... ...ich habe schon in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht dass ich unzufrieden rausgehe und gar nicht das Beste aus mir rausholen kann.

00:16:36: dann lohnt es sich zu fragen und das auch ganz klar zu argumentieren.

00:16:39: Warum ist es dir denn so wichtig, das Thema zu kennen?

00:16:42: Und was hat dein Gegenüber davon, dass du das Thema kennst?

00:16:46: Weil oftmals ist dem Gegenüber recht egal, was mit dir ist.

00:16:53: Menschen sind eher wichtig, was ist mit mir selbst.

00:16:55: Deshalb sage ich ganz oft, welche Vorteile du davon hast, dass ich gut vorbereitet

00:16:59: bin."

00:16:59: finde ich sehr gut, überhaupt auch mal Alternativen zu schaffen.

00:17:02: Weil viele haben ja oft das Gefühl es ist so eine Alternativlosigkeit.

00:17:05: darüber spreche ich auch gerne in meinem Thema Peep-A-Pleasing AD dass es darum geht eine größere Bandbreite sich zu verschaffen.

00:17:13: und das heißt ja nicht dass ich am Ende wenn ich mir gut überlege deshalb finde ich das unheimlich gut dass du das auch ansprichst dass man mal überlegt was heißt das für mich habe ich überhaupt stressen?

00:17:20: Ich hab gar keinen Stress.

00:17:21: Ja okay go for it.

00:17:23: aber dass ich mir überlege eine Selbstermächtigung gebe, zu sagen ich darf mich schützen.

00:17:30: Ich darf mir mal Gedanken machen.

00:17:32: ist das für mich jetzt eine gute Situation?

00:17:33: Ich habe vielleicht mehrmals schon erlebt es nicht.

00:17:36: Ich hab mehrmals erlebt dann bin ich nämlich die, die hinterher sich ärgert über sich selbst weil ich viele Sachen nicht anbringen konnte und dann sollte auch die Schlüsse daraus ziehen und nicht jedes Mal wieder in diesen selben Muster zu kippen.

00:17:50: Und ich glaube darum geht es ja auch.

00:17:51: Es geht nicht darum bei Also nur noch frech zu sein, nur noch fordern zu sein ohne dass es mir ein Bedürfnis ist.

00:17:59: Sondern abzuwägen und mehr Alternativen zu haben.

00:18:03: Und es geht gar nicht um Forderung sondern um Kooperation?

00:18:06: Also ich finde total wichtig, ich merke das in Unternehmen wenn wir zum Beispiel so mitarbeitenden Gespräche mal verändern dass sie ganz genau wissen wie Sie sich vorbereiten können.

00:18:15: Die haben so tolle Ideen die bringen so tole Sachen mit und es bringt das Unternehmen das Team die Abteilung so sehr voran und deshalb ist immer weg und wir fordern jetzt zu viel Ja, sind jetzt so unangenehm.

00:18:29: Sondern wir zeigen uns interessiert kooperierten und das hat nur Vorteile für alle Beteiligten.

00:18:35: also ich bin da wahnsinnig große Freundin von Und spätestens nach dem zweiten mal auch alle Führungskräfte.

00:18:41: absolut ja und Ich meine dass ist ja auch eine Möglichkeit wenn wir das kombinieren mit dem was du zu Beginn angesprochen hast mit diesem Wir machen mal ne Metacommunikation Also wir sprechen darüber wie wir kommunizieren kann man das ja auch allgemein formulieren.

00:18:53: Wenn mir jetzt zum Beispiel sagt mir es ist unangêniem das jetzt auf meinen fall anzuwenden kann man das immer anregen im Team zu sagen.

00:19:00: Ich habe beobachtet, weil man ja auch untereinander immer mal so Teams-Teammeetings oder bilaterale Meetings auch im Team versendet, dass man ... festgestellt, die Qualität der Meetings nimmt zu.

00:19:13: In dem Moment in dem wir uns gegenseitig eine Information geben wollen wir damit nicht mal beginnen.

00:19:18: wie findet ihr das denn?

00:19:19: und vielleicht kommen dann anderen sagen ja mir ist es auch schon aufgefallen dann bringt man das noch auf einer allgemeine Ebene und man spricht den Nutzen an denen alle davon haben können und dann fällt es vielleicht auch wieder leichter.

00:19:31: also wir können da auch verschiedene Varianten gehen die auch dann zu uns individuell passen.

00:19:36: Ja grandios genauso.

00:19:38: So ist es genau.

00:19:39: Bei meinem zweiten Muster, was ich mir rausgeguckt habe, hast du eine Lieblingserkennung benannt von mir, nämlich Sprachenschaft Wirklichkeit.

00:19:49: Dass das unheimlich wirkmächtig ist die Art und Weise wie wir über die Dinge sprechen und eben auch so dieser Switch der passiert wenn ich mal wegkomme von Schuld hin zu Verantwortung.

00:19:58: Du hast über Verantwortung gerade schon gesprochen Und dass es auch etwas wo's eben eine größere Bandbreite gibt Das kann mehr atmen.

00:20:07: für People Pleaser ist das ein ganz wichtiges Thema.

00:20:10: Da ist ja auch dieses Thema in der Psychologie des Framings, also welchen Rahmen gebe ich dem Ganzen?

00:20:17: Was verbirgt sich dahinter und was ist jetzt so eine ehrliche Relativierung und was dann aber vielleicht noch auch einen Übertreibung oder eine Instrumentalisierung oder Manipulation?

00:20:29: Das ist hier auch so ne feine Gradwanderung an der Stelle.

00:20:33: Absolut!

00:20:34: Also wir dürfen uns bewusst machen kein Ereignis ist so richtig neutral, sondern wir packen das in Rahmen.

00:20:41: Wie du es gerade schon so gut gesagt hast und ... Wir können einen positiven Rahmen, einen neutralen Rahmen oder einen negativen Rahmen also je nachdem.

00:20:49: ich kann ja jede Situation irgendwie interpretieren Und dann setze ich mir auch schnell den Stempel auf.

00:20:56: In dem Buch ging's um eine Protagonistin der Geschichte die sofort sagt Ich bin keine liebevolle Mutter.

00:21:04: Das ist natürlich erst mal eine Aussage.

00:21:06: Wie wir es im Coaching kennen, sind wir ganz neugierig.

00:21:09: Wo kommt denn das her?

00:21:10: Da ist jemand sehr überzeugt, dass das so ist und da gucken wir den Wahrheitsgehalt dieser Aussage an.

00:21:16: Und gucken zum Beispiel auch ... Wir sprechen entweder von Kontext oder Bedeutungsreframing.

00:21:22: in welchem Kontext zeigt sich dann das?

00:21:26: Bei der Protagonistin ging's darum dass sie das im privaten Kontext gesagt hat, ich bin keine liebevolle Mutter.

00:21:31: Weil ich so streng bin und so viel Wert lege auf Ordnung

00:21:34: usw.,

00:21:35: und das ist mir

00:21:36: wichtig.".

00:21:36: Und hier guckt man in welchem Kontext dann dieses Verhalten total sinnvoll?

00:21:41: Wo macht es, wo ist denn das

00:21:43: hilfreich?".

00:21:44: Dann hat sie festgestellt, in ihrem Beruf als Lehrerin braucht sie genau diese Struktur, diese Ordnung, dass die ganzen Kinder da gut gemennet bekommen im Unterricht.

00:21:54: Das ist zum Beispiel das eine, dass wir mal den Rahmen gucken in dem Fall den Rahmen von Kontext.

00:22:00: In welchem Kontext ist denn dieses Verhalten, was ich gerade an mir kritisiere vielleicht sogar sinnvoll?

00:22:05: Wo schützt es mich dass wir einen Erklärungsmuster auch haben?

00:22:10: und dann gibt es noch das Bedeutungs Reframing.

00:22:12: also welche Bedeutung gebe ich dieser Situation, weil manche Situationen laden wir auch so bedeutungsvoll auf.

00:22:21: Und da immer mal zu gucken wie würde denn eine fremde Person vielleicht die Situation bewerten?

00:22:27: Weil wir erfahrungsgemäß ja immer viel strenger zu uns sind und das bedeutet ... uns den Rahmen mal ganz genau an von den Situationen.

00:22:39: Und es bedeutet nicht, und das ist ganz wichtig sich irgendwas schönzureden sondern mal raus zu zoomen weil wir so doll reinzoomen in die Situation dass uns ganz viel Perspektive verloren geht und wir von einer Situation auf unsere ganze Identität zum Beispiel schließen wie bei der Protagonistin ich bin keine liebevolle Mutter und das wird natürlich zu einem Glaubenssatz noch und nöcher.

00:23:04: Es geht einfach darum, ganzheitlicher bestimmte Dinge zu betrachten.

00:23:09: Weil Sprache schafft Wirklichkeit.

00:23:11: Genau was passiert denn dann wenn man sich das wiederkernt?

00:23:14: Immer wieder erzählt in diesem Fall wie lange hat sie sich den diesen Glaubenssatz so schon selbst gesagt hast du es auch mal thematisiert?

00:23:24: Ja genau also dass ist tatsächlich abgewanderte Form von einem Coaching.

00:23:29: Also alle Geschichten sind natürlich stark verändert im Buch und Genau darum geht es ja zum Beispiel im Coaching.

00:23:37: Da dann noch mal drauf zu gucken, woher kommt das?

00:23:40: Wie lange ist das schon so?

00:23:41: ... Weil was du vollkommen richtig sagst, wenn ich mir das über Jahre sage, wird das auch Teil meiner Identität.

00:23:49: Denn glaube ich, ich bin keine liebevolle Mutter.

00:23:53: und was macht das mit mir, wenn Ich davon überzeugt bin?

00:23:57: Was macht das auch mit meiner Gesundheit, mit meinem Selbstbild?

00:24:02: größer und größer machen.

00:24:03: Es sieht kreisene, es gibt ja dann auch diesen Gedanken mit dem Gedanken zu den Wörtern und die Wörter zu den Taten Charakter und der Charakter zum Schicksal.

00:24:12: So geht es, glaube ich ne?

00:24:13: Und das sind die Kreise, die immer größer ziehen, immer weiterziehen... Ja.

00:24:16: ...und dann ist das so eine Verhärtung, die auch im Laufe des Lebens dann so passiert.

00:24:21: Und man dann auf so eine Vergustung feststellt.

00:24:25: Und deshalb auch wichtig da wäre den Anfängen und vielleicht auch frühzeitig wenn man merkt, da kommen so wiederkehrende, feste Gedanken da auch anzusetzen.

00:24:34: Ich frag mich natürlich auch Wieso sagt so jemand so etwas?

00:24:38: Ist das nicht auch eine Provokation im Sinne von, du sagst mir doch bitte, dass es doch nicht so ist.

00:24:43: Das ist ja auch wie ein Hilfe-Ruf.

00:24:45: Überzeugt du mich mit anderen Worten, dass das nicht meine Identität ist.

00:24:50: Vielleicht auch so ne Angst, das dann womöglich zu sein und auszustrahlen.

00:24:55: Wer möchte jetzt schon eine nicht liebevolle Mutter sein oder als solche angesehen werden.

00:24:59: Es ist auch n Hilfobjekt.

00:25:01: Da merken wir oft Kommunikation hat auch oft ne Funktion Ja.

00:25:05: Bitte widersprich mir, bitte korrigiere mich, bitte hilf mir!

00:25:11: Also das schwingt ja ganz oft mit.

00:25:13: und plötzlich hast du als anderer Part, ob das jetzt im Coaching ist ein Freundschaften in Partnerschaften, plötzlich hast Du eine Funktion und plötzlich hasst Du einen versteckten Auftrag.

00:25:24: und da darfst Du immer gucken, ist es hier ein Auftrag?

00:25:28: Soll das mal werden Erlebe ich auch ganz oft, wenn mir Menschen was erzählen und das ist ja so stressig.

00:25:35: Und es alles so furchtbar.

00:25:37: Dann frage ich ganz oft wirst du mal ganz kurz loswerden?

00:25:39: Weil das ist auch manchmal eine Funktion von Kommunikation.

00:25:41: Ich muss das einmal losweren weil gesunde Kommunikations bedeutet nicht dass wir jetzt alles schön reden und nur noch positiv reden Weil negative Kommunikation ist extrem entlastend, sofern sie begrenzt ist.

00:25:54: Wenn wir einmal sagen das finde ich richtig doof und das stresst mich richtig.

00:25:58: Sofern wir da irgendwann mal einen Punkt setzen, ist es sogar sehr entlastent.

00:26:02: Sonst müsste Psychotherapie auch nicht mehr so viel Sinn machen weil dann reden wir nämlich auch nicht nur über ganz tolle Sachen sondern auch gerade über die, die uns belasten.

00:26:11: Und gleichzeitig frage ich dann, wolltest du's ganz kurz loswerden oder brauchst du Unterstützung?

00:26:16: Ist das grad eine Auftrag in meine Richtung?

00:26:18: Wenn es ein Auftrag um eine Richtung ist, kann ich ja prüfen.

00:26:21: Möchte ich diesen Auftrag annehmen oder nicht?

00:26:23: Wir sind oft viel zu schnell!

00:26:25: Ich muss da jetzt was

00:26:26: machen.".

00:26:26: Es macht dann auch Druck beim anderen und dann schaukelt sich das hoch.

00:26:29: Also, es war nicht tatsächlich auch, dass ich oft sage was willst du jetzt eigentlich von mir hören?

00:26:33: Was brauchst du oder welchen Teil von mir brauchst Du brauchst jetzt sag' ich jetzt auch schon mal zu meinen Töchtern brauchst die liebevolle Mutter oder willst du einen Coach hören?

00:26:40: Oder was ist so?

00:26:42: in welche Richtung soll das jetzt gehen?

00:26:43: ne?

00:26:43: Genau

00:26:44: die richtige Frage ja genau.

00:26:45: Ja klopfen weil's kann ja auch übergriffig sein wenn du hier gleich dein Coaching-Koffer auspackst absolut.

00:26:52: Passiert passiert auch tatsächlich.

00:26:56: wenn du merkst, manchmal gehen dann auch die Pferde mit mir durch.

00:26:59: Wichtig ist eben, dass wir über unsere Kommunikation sprechen und das ist ja an der Stelle nicht im Sinne von ich kann mir irgendein Hut aufsetzen oder ich bin jetzt plötzlich nicht mehr ich selbst sondern ich hab immer unterschiedliche Optionen.

00:27:13: so wie ich unterschiedliche innere Personen stimmen habe, kann ich natürlich nach außen ohne dass es irgendwie falsch wäre aber es bekommt einen anderen Zungenschlag vielleicht.

00:27:23: Was ist jetzt das, was in diesem Moment gefragt ist?

00:27:26: Ja.

00:27:26: Das Umgekehrt ist natürlich auch wenn ich einen inneren Hilferuf verspüre und ich bin da eben unsicher ob das genau richtig ist, ob ich vielleicht doch nicht genügend liebevolle Mutter bin oder so.

00:27:37: wie könnte ich denn das anders formulieren, wenn ich ein Anliegen habe ohne solche Unklarheiten zu machen oder ohne mir selber damit eine Autosuggestion zu liefern im Sinne des negativen Framings Wie kann ich das denn anders ausdrücken?

00:27:53: Also eine wichtige Möglichkeit, wenn ich merke dieser Gedanke kommt auf diesen Gedanken zu verändern.

00:28:01: Wir dürfen Gedanken auch erst mal so stehen lassen.

00:28:03: also wir sind manchmal ein bisschen zu schnell.

00:28:07: Wir überspringen zu viele Zwischenschritte es gibt ein Problem wir rollen die Lösung und alles dazwischen findet gar nicht statt so dass das Gefühl vielleicht auch erstmal da sein darf dass man sich das vielleicht auch erst einmal anguckt sofortige bereinigen oder das darf ich nicht denken.

00:28:21: Oder dann passiert das und das, also wir sprechen auch häufig von kognitiver Deifusionen dass wir uns bewusst machen es handelt sich um ein Gedanken dass wir eine emotionale Distanz da reinkriegen weil dich jeder Gedanke war für manche überraschend was du schon gesagt hast alle gedanken werden dadurch gejagt abends und gar kein bewusst sein weil viel ist das normal dass ich diese vielen Gedanken habe die mich teilweise wirklich an den Rand meiner Kapazitäten bringen und in kognitive Diffusion heißt, ich sage so etwas wie ... Ich habe gerade den Gedanken das.

00:28:56: Das ist der erste Satz.

00:28:58: Dann füge ich alles nach, was ich für ein Gedanken hab.

00:29:00: Und plötzlich, das könnt ihr gerne mal ausprobieren, fühlt sich das irgendwann auch anders an?

00:29:06: Ich habe grade den Gedanken, dass ich total chaotisch bin.

00:29:10: Plötzlich stelle ich es ja gleichzeitig ein bisschen und frage, bin ich das wirklich in allen Kontexten?

00:29:17: Und welche Bedeutung hat das eigentlich gerade?

00:29:19: Und plötzlich sind wir eher so die kritischen Ermittlerinnen, dass wir mal die Lupe drauf halten sagen.

00:29:25: Das ist ja spannend, was ich jetzt diesen Gedanken habe!

00:29:28: Aber ich bin nicht mehr der Gedanke.

00:29:29: Ja absolut also das ist schon mal ein sehr guter Beginn.

00:29:34: Es gibt auch Dinge... Ich hab' das grad schon so bisschen angesprochen wo wir anfangen andere zu instrumentalisieren mit Sprache und da es eben wichtig ist sich zu fragen will ich Auftrag annehmen oder nicht.

00:29:47: So ein bisschen in die Richtung geht das Muster.

00:29:49: drei, was ich ansprechen möchte so dieses Non-Pology oder so'n patsiges Ach ja du weißt auch wie ich bin Oder eben auch so tut mir ja auch leid dass du dich jetzt angegriffen fühlst Aber ich wollte es ja irgendwie ganz anders machen oder so nach dem Motto stell dich doch jetzt nicht so an.

00:30:04: Was fällt dir dazu so ein und welche Beispiele hast Du?

00:30:07: Und wie kann man das auch anders machen?

00:30:10: Non-Polity ist tatsächlich ein sehr beliebtes Muster bei mir, weil es vielen gar nicht bewusst ist.

00:30:15: Weil's so normal schon fast normal ist.

00:30:17: Also non-polygy eine Nicht-Entschuldigung und du hast das gerade schon ganz wundervoll gesagt ach du weißt doch wie ich bin und plötzlich wirst du so dargestellt wenn du vielleicht jetzt langsam anfängst mal deine Grenzen zu verbalisieren deine Bedürfnisse sozusagen dann wird dir sowas entgegen gefeffert.

00:30:33: und ach komm.

00:30:34: oder das war doch nur ein Spaß.

00:30:37: Oder was ich auch herrlich finde, Ich bin halt ehrlich.

00:30:41: dass Ehrlichkeit der Freifahrtschein für Respektlosigkeit ist.

00:30:45: Und das sind alles Sätze, die nicht Entschuldigungen sind.

00:30:49: es hört sich so an wie eine Entschuligung schiebt dir aber schon fast die Schuld und die Verantwortung zu.

00:30:54: du bist zu empfindlich.

00:30:55: Das war nicht richtig von dir.

00:30:57: Du übertreibst maßlos und das sind wie du gerade schon gesagt hast du weißt doch wie ich bin.

00:31:02: oder manchmal kommt auch so ein Ja sorry woher soll ich denn das wissen?

00:31:05: Dass dich das Thema jetzt hier so anfässt?

00:31:08: oder Ich kann halt nicht anders, ich bin halt so.

00:31:12: Und das sind auch auf diese Pseudo-Lustigen?

00:31:15: Mhm.

00:31:15: Die so lustige Sachen im Meeting sagen und alle lachen so pseudomäßig mit.

00:31:20: dabei ist es eine absolute Respektlosigkeit!

00:31:23: Das läuft unter dem Radar ... Das sind diese Entschuldigung, die da mitschwingen... Ich mein's ja nicht böse Aber oder man muss das jetzt mal ansprechen.

00:31:36: Und dass is ganz wichtig.

00:31:37: deshalb Dieses Buch ist viel Aufklärung, da mal wachsam zu sein.

00:31:42: Weil viele nehmen diese Entschuldigung auch an.

00:31:45: Na ja, hat er gesagt, es war nicht so gemeint?

00:31:48: Gut fühlt sich's jetzt besser an!

00:31:51: Im Gegenteil, ne?

00:31:52: Wie hat man dann so eine Verdoppelung des Themas nach dem Motto oh ich bin also anscheinend auch noch die empfindliche.

00:31:58: Okay absolut!

00:31:59: Das ist ja so ein Nebelkerze auch wenn man so will.

00:32:02: Also das eigene Defizit wird jetzt hier irgendwie Nebel gehüllt und gleichzeitig wird aber so einen Angriff gezündet.

00:32:08: Ja richtig und das kann total verunsichern sein gerade für Menschen du beschäftigst sich ja auch viel mit People Pleasing, die das gerade üben und dann kann es so verunsichernd sein Falsch von mir.

00:32:21: Da war ich zu anstrengend und so weiter.

00:32:24: oder man kriegt ja manchmal auch so gut gemeinte Ratschläge, das darfst du dir nicht zu Herzen

00:32:29: nehmen.".

00:32:29: Auch wieder so etwas wenn man sagt hey, das fand ich jetzt nicht in Ordnung.

00:32:33: Nee, dass darfste dir jetzt nicht zu Herz nehmen!

00:32:35: Und damit bekommt die andere Person immer den Stempel.

00:32:38: Das war falsch.

00:32:40: Das ist ganz wichtig eine Distanzierung reinzubekommen okay?

00:32:49: Das war richtig, dass ich dieses Bedürfnis gesagt habe.

00:32:52: Die andere Person mir gegenüber hat leider gerade noch keine Strategie gefunden mit meinem Bedürfenes umzugehen.

00:32:58: Das ist jetzt nicht meine Baustelle!

00:33:00: Achtung, Achtungen!

00:33:03: Es ist super gut, dass Ich mich getraut habe das zu sagen was die anderen Personen jetzt daraus macht.

00:33:07: wie man sieht gibt es gerade ein paar Komplikationen im Hirn.

00:33:14: Sehr, sehr schön.

00:33:15: Das finde ich klasse!

00:33:16: Das merke ich mir.

00:33:17: Naja und sich auch selbst bewusst zu machen dass da jetzt auf einmal ein ganz neuer Kommunikationsfahrt beginnt also man dann adressiert ein Thema Da kommt eine Rückmeldung und im Grunde wird jetzt auf einen neuen Kommunikation Fahrt gelenkt.

00:33:31: es ist im Grunden ja nichts anderes als ein Angriff der da passiert Und damit Angriff gegen Angriff.

00:33:38: aber man hat gar keinen Angriff gemacht.

00:33:39: er wird zu einem gemacht Es ist... Es macht ja so ein bisschen hilflos.

00:33:44: Ich muss zugeben, ich bin mit dem Thema auch noch nicht ganz safe.

00:33:48: Also ich bin jemand, der sich eher zurückhält mit Dingen zu benennen.

00:33:52: Dann nimmt man sich einen Herz, dann versucht man das schon, weiß wie geschickt zu formulieren.

00:33:56: Du hast es angesprochen und man kennt gewaltfreie Kommunikationen.

00:33:59: Man kennt die vier Seiten usw.

00:34:01: Und dennoch geht das in die Hose.

00:34:03: Es gibt einfach Menschen, die immer so reagieren.

00:34:06: im Prinzip da kannst du nur verlieren wenn man so will.

00:34:09: aber man will ja nicht verlieren wachsen, möchte in diese Souveränität kommen.

00:34:17: Ja wie kann ich denn dann bei mir bleiben?

00:34:20: Bei meinen Werten bleiben nicht plötzlich auch darauf einsteigen?

00:34:24: manche schockeln sich ja dann gegenseitig hoch und machen dann das Gleiche.

00:34:29: Wie mache ich das anders?

00:34:29: Das

00:34:29: ist so wichtig weil hier sind wir wirklich... Wir dürfen uns auch bewusst machen dass die Champions League der Kommunikation auf so was einzugehen.

00:34:36: Wir erwarten von uns, jetzt müssen wir das gut händeln

00:34:38: können.".

00:34:39: Das ist richtig anspruchsvoll!

00:34:41: Und das ist der Marathon und wir fangen nicht Kommunikation an mit einem Marathon.

00:34:46: Viele kommen zu mir und sagen, ich will das und das ... Genau also wir fange erst mal den ersten Kilometer gut zu schaffen und danach noch lebensfähig zu sein und die Ansprüche an sich selbst einmal zu checken.

00:35:01: Und du hast es schon super gut gesagt.

00:35:05: Wir kennen diese Modelle und da merken wir auch, die Modelle kommt an ihre Grenzen.

00:35:09: Was brauchen wir?

00:35:10: Wir brauchen hier einen Notfallapothek.

00:35:11: Wir brauchen Sätze, Standardsätze, die sofort ... die sofort gehen.

00:35:16: und ich spreche sehr gern von Exit-Strategien, die mir sofort helfen aus diesen Situationen rauszukommen.

00:35:21: Ich brauche kein Modell weil unser Gehirn ist so gestresst wir können uns nicht merken, A-Gewaltfreie Kommunikation erst soll ich das sagen dann soll sich das fragen denn Bedürfnis wann war es nochmal was muss ich jetzt?

00:35:30: und sind wir ganz durcheinander?

00:35:31: Und sind wir plötzlich auch nicht mehr authentisch?

00:35:34: Und deshalb brauchen wir Sätze, die zu uns passen.

00:35:37: Die wir gut dann sagen können und du hast etwas ganz Entscheidendes gesagt bei sich zu bleiben.

00:35:43: Deshalb sprechen wir immer von ich.

00:35:45: Ich habe gerade den Eindruck das also manchmal kann eine absolute Entarnung sein.

00:35:50: Hört es dich grade so an wie in der Entschuldigung?

00:35:51: Ich hab grad den Eindruck dass ist gar nicht oder.

00:35:54: ich habe gerade gemerkt, dass was ich rüber bringen wollte vielleicht noch nicht richtig Dass ich das noch nicht klar genug rüber gebracht habe.

00:36:02: Was mir wichtig ist das Ich versuch es nochmal.

00:36:05: Genau, ja oder ähm ... Ja das fühlt sich gerade für mich so an als ob ich habe grade den Eindruck dass also du bleibst die ganze Zeit bei dir und jemand versucht dich dadurch anzugreifen aber du bist ja bei dir Du betritt sehr gar nicht.

00:36:20: ich nenn's mal jetzt schon Kriegsmetapher aber fremdes Terrain!

00:36:24: Du bleibste die ganze zeit bei dir Und das ist dein Eindruck?

00:36:28: Und es wäre genau das gleiche wenn du mir sagst Jetzt kann ich sagen, das stimmt nicht.

00:36:34: Du hast gar kein rotes Sofa!

00:36:36: Und du weißt ganz genau... Das kann Lisa jetzt behaupten?

00:36:39: Ich habe ein rotes SOFA.

00:36:41: Genauso ist es wenn du sagst, ich fühle mich gerade unwohl und ich sage, du brauchst dich gar nicht unwohlfühlen, dass ist doch Quatsch.

00:36:47: Es gibt gar keinen Grund, dich unwohl zu fühlen.

00:36:49: Die Wahrheit in dir die Wahrheit ist, ich fülle mich gerade unwohl.

00:36:53: Gleiches Beispiel mit es ist ein roter SOFA.

00:36:55: Das heißt erster Schritt ist ich glaube mir selbst Und du hast es richtig unwohl zu fühlen, ob das jemand anderes jetzt nachvollziehen kann oder nicht.

00:37:03: Das ist vollkommen egal!

00:37:05: Das tut gar nichts zur Sache.

00:37:07: D.h.,

00:37:07: dass auch nicht so überzubewerten ... Weil alle Leute, die laut wirken in ihrer Kommunikation, wirken oft wahrer.

00:37:17: Aber das ist nicht zwangsläufig die Wahrheit... Und dass wir wegkommen von wer hat recht, wer hat Schuld.

00:37:22: Sondern du hast das jetzt so empfunden und jemand ... Das ist ganz wichtig.

00:37:25: Er hat gerade keine Strategie damit umzugehen.

00:37:28: Viele Leute sind mit Gefühlen völlig überfordert.

00:37:30: Und das ist sehr notanker.

00:37:32: Manchmal sage ich, ich würde es erst mal so stehen lassen.

00:37:35: Weil ich hab ja auch gar keinen Auftrag erteilt an die andere Person, dass sie mich retten muss oder dass ihr was machen müsstet, sondern ich lasse das erst einmal so

00:37:44: stehen.".

00:37:45: Ist sicherlich gut, auch zu wissen warum adressiere ich etwas.

00:37:49: Also was ist meine Absicht dabei?

00:37:51: Wenn ich mir sage es gar nicht meiner Absicht den anderen jetzt von meiner Position zu überzeugen Es muss nicht herauskommen der sagt am Ende ja Ich seh das genauso dass so für als rot oder so sondern zu sagen mir ist es wichtig Das zum Ausdruck zu bringen was mein erleben zu teilen und es kann alles raus kommen.

00:38:07: es kann kommen da andere sagt das Gegenteil es kann kommt das gleiche Da andere schweig keine Ahnung was da andere knallt.

00:38:12: mir eine also Zu sagen, meine Absicht ist doch das Entscheidende.

00:38:16: Und dann habe ich das ja auch deponiert und dann hab' ich das gesagt.

00:38:20: Ich kann mit einer Patzitur so ein Rauskommen... Ja wir kommen da nicht auf einen Nenner?

00:38:27: Wir können uns darauf einigen dass wir uns nicht einig sind.

00:38:30: Manchmal hilft auch eine Frage auf der Meta.

00:38:32: eben wenn jemand denn so losfährt bin ich manchmal auch ganz überrascht.

00:38:37: Und dann frage ich auf, wie kommt es denn gerade zu dieser Situation?

00:38:40: Das heißt, ich hole den anders eine Metakommunikation auch aus seiner Position.

00:38:44: wenn der grade so hoch fährt und vielleicht will er das nicht unbedingt weiß ja nicht was da los ist in seiner Welt geht mich auch nix an.

00:38:52: aber dann frag ich manchmal oh was ist denn hier gerade passiert?

00:38:54: oder worum geht's eigentlich gerade wirklich?

00:38:55: wenn Ich das Gefühl habe manchmal hat man ja dieses gefühl Es geht doch gerade gar nicht um das, was ich gesagt habe.

00:39:01: Aber eigentlich kommt auch hier ein anderes Thema auf den Tisch und dann frage ich es wären wir beide nicht beteiligt?

00:39:06: Oh!

00:39:07: Worum geht es denn hier eigentlich gerade wirklich?

00:39:09: Oder was ist denn hier gerade passiert, frage ich manchmal auch.

00:39:12: Weil ich mich das dann wirklich fragen will.

00:39:14: Was ist denn los?

00:39:15: Wo sind

00:39:15: wir denn hier gelandet in welcher Szene?

00:39:17: Wir waren noch gerade in einem ganz anderen Film unterwegs.

00:39:19: Ja also mir geht's darum habe Strategien, habe Sprachmuster.

00:39:24: kommen weg von diesen Modellen weil das ist für viele extrem verunsichert.

00:39:27: an meiner Erfahrung heraus wenns dir hilft go for it da sind wir wieder und dann merken wir wie individuell Kommunikations bloß.

00:39:33: Ich rede ganz oft von soem erste Hilfekörferchen dass Ich weiß, hier kann ich das sagen.

00:39:38: Das Fragen funktioniert immer.

00:39:39: Punkt!

00:39:40: Ja, ja.

00:39:41: Das ist leichtgängiger und ich finde auch kann ich wirklich auch an der Stelle unbezahlte Werbung für dein Buch machen das da deinen Buch unwahrscheinlich viel bietet.

00:39:49: also ganz viele solcher sehr konkreten Sätze und da werden manche sein die einem mehr entsprechen andere die ein weniger entsprechen.

00:39:55: man können sie auch bisschen abwandeln so dass es auf die eigene Formulierung passt auf den eigenen Wortfundes passt das ist ja gar keine Frage und das sind Angebote die du machst.

00:40:05: Ich habe mich gefragt manchmal ist ja doch die Grenze hin zu einem was höre dann raus, wenn ich dann raushören will.

00:40:11: Du kommst halt vielleicht mit so einem, wo sind wir denn hier gelandet?

00:40:14: oder so kann sich natürlich sage ich jetzt mal fast auch ein bisschen lehrermäßig anhören, wenn die andere Person das hören will und dann ist dieses Kippen hin zu einem unterstellen, das ist aber jetzt passiv-aggressiv.

00:40:26: Was ja so eine Metapher für ganz vieles ist bewirken.

00:40:31: Da finde ich hilft dir auch ein bisschen besser zu verstehen was es eigentlich Passive aggressive Kommunikation?

00:40:36: Also

00:40:36: erst möchte ich darauf eingehen dass kommunikation immer etwas mit Haltung zu tun hat, mit welcher Haltung sagst du bestimmte Dinge?

00:40:43: Das hört man auch aus ob man möchte oder nicht.

00:40:46: und sprich grad war es ganz wichtig an passive agressive Kommunikations eine direkte Kommunikation, eine sehr verschleierte Kommunikion.

00:40:54: Eine sehr subtile Weise Dinge auszudrücken.

00:40:58: Es schwingt immer so was mit wie ein ... Na super!

00:41:02: Ganz klasse oder?

00:41:04: Ja ja also wenn du meinst das ist gut so dann mach mal und man merkt schon dass was gesagt wird was gemeint wird.

00:41:11: Das passt irgendwie nicht zusammen und es ist super verunsichern.

00:41:15: ich versuche auch in dem Buch der generell meine Arbeit immer alles von allen Seiten anzugucken.

00:41:21: Weil die Menschen machen das häufig nicht um Menschen wirklich zu verunsichern, zu provozieren sondern wie gehabt sie haben keine Strategien und dass sind zum Beispiel passiv aggressive Kommunikation entsteht das wissen wir aus Studien vor allem wenn Menschen in der Kindheit nicht gelernt haben wie gehen wir mit Meinungsverschiedenheiten Missverständnissen oder gar Konflikten um.

00:41:42: Das sind häufig Familien, da gab's eine Missverständnis in meiner Verstehenheit.

00:41:46: Irgendwas war nicht in Ordnung und es wird nie drüber gesprochen und irgendwann ist alles wieder gut.

00:41:53: Und das Kind weiß gar nichts.

00:41:54: so richtig ... Wann ist wieder Sicherheit angesagt?

00:41:59: Wie kläre ich denn Dinge oder wie spreche ich Themen an?

00:42:02: Weil es ... Mir wurde es nicht vorgelebt.

00:42:05: Und ich weiß gar nicht so richtig, wie kann ich denn sagen?

00:42:08: Ich fühle mich damit umwohl!

00:42:10: Ich möchte das gerne anders und wenn ich nicht weiß, wie ich es direkt mache... Ich habe ja trotzdem das Bedürfnis in mir, mach' ich's indirekt.

00:42:17: Und dann sage ich sowas wie ... Nee nee, mir gehts richtig gut damit.

00:42:20: Ist super.

00:42:21: Wenn ihr meint wir müssen uns da Freitag erst um zwanzig Uhr treffen dann scheint das ja wohl die beste Uhrzeit zu sein.

00:42:28: Oder so, nee ist schon gut wenn du wieder aussuchst.

00:42:30: wohin wird zum Essen gehen?

00:42:31: Nee ich bin da ja nicht anspruchsvoll, sag du mal ruhig ne?

00:42:35: Ja,

00:42:36: ich hab schon gedacht es sind auch Bedürfnisse über die nicht gesprochen wurde oftmals in den Teilen.

00:42:41: also damit fängt es ja schon an einfach mal offen zu legen was ist hier gerade mein bedürfnis?

00:42:45: und Da sind wir dann schon auch oftmals In der Vergangenheit von Menschen die eben heute in dieses übermäßige Gefallen wollen gehen.

00:42:52: Was ich ja grade auch angesprochen habe So, nee, such du mal den Italiener wieder aus.

00:42:57: Ich hab zwei jetzt schon ... Ah, ist mir egal!

00:42:59: Ja, die drei Mal die Woche schon italienische Gessen aber macht gar nichts mache ich auch gerne mit und so ne?

00:43:03: Und dann hinterher erzählen du und die war so dermaßen dominant und nazistisch womöglich noch kommen dann solche Zuschreibungen.

00:43:11: Wenn man sich mal ehrlich macht liegt es daran dass man das nicht gelernt hat und das macht natürlich auch ein bisschen traurig wenn man sich das bewusst macht.

00:43:18: Ich habe das gar nicht gelernt.

00:43:20: Nee, dann mach ich das auch weiterhin nicht.

00:43:24: Ach jetzt bin die schon so alt.

00:43:25: Dann lass ich das mal besser sein und ... Das geht dann über in ein passiv-aggressives Sprechen mit sich selbst.

00:43:32: Hab ich auch schon mal festgestellt.

00:43:34: Ich hab mich auch schon selbst ertappt.

00:43:36: Dann passiert mir irgendwie Missgeschick Dann mache ich mich selbst praktisch ein bisschen runter und sag so, was ja auch immer schon so ein bisschen ungeschickt oder so.

00:43:45: Also jetzt nicht eins zu eins diese Formulierung.

00:43:47: mir fällt jetzt kein besseres Beispiel ein.

00:43:49: aber ich hoffe du verstehst was ich meine.

00:43:51: Und das ist ja auch so.

00:43:52: wie man denn in den Wald hinein ruft so schaltest hinaus Aber auch wie man in sich selbst hinein ruf so schaltet es dann auch von ihnen wieder hinaus und gibt mir natürlich dann auch wieder eine Grundlage Wie ich mit anderen kommunizieren.

00:44:02: absolut und da sprichst einen wichtigen Punkt an.

00:44:04: wir können innere und äußere Dialoge nicht trennen Weil es gibt immer ein Echo im Inneren, weil jedes Wort muss ja verarbeitet werden.

00:44:14: Und es geht ja automatisch dann natürlich auch in unsere innere Welt.

00:44:18: und passiv aggressive Kommunikation wird auch oft so verteufelt und mir geht's darum da liebevoll auch hinzugucken und zu gucken wie du es gerade schon ganz wundervoll gesagt hast hey da hat jemand das einfach nicht gelernt Und da haben wir zu ... Welche Bedürfnisse sind da grade?

00:44:37: Dann wird das so indirekt geäußert, weil es muss ja irgendwie raus.

00:44:41: Weil das Bedürfen ist ja da und es klopft ja immer an und sagt ... Emotionen-Bedürfnissen sind wie ein Telefon.

00:44:47: Es ruft ständig an und man sagt Hallo!

00:44:48: Und du gehst nicht ran.

00:44:50: Das Klingeln hört aber nicht auf.

00:44:51: Irgendwann nervt dich dieses Klingel so sehr, dass es irgendwie rausmuss und dann ist es oft indirek.

00:44:58: Und das ist das tolle an Kommunikationen.

00:45:01: All das kannst du lernen.

00:45:03: Und es gibt Strategien dafür.

00:45:06: Auch damals zu gucken, wenn jemand so passiv aggressiv kommuniziert... Wie gehe ich damit um?

00:45:12: Ich kann immer noch mein Gesprächsangebot machen.

00:45:14: und jetzt kommt nochmal was ganz Wichtiges!

00:45:17: Du trägst nicht die volle Verantwortung für Kommunikation.

00:45:20: Es wird manchmal so verpackt, du hast immer Verantwortung für das, was du sagst usw.

00:45:24: Ja, du hasst Verantwortung, was tu sagst Du trägst die Verantwortung circa fünfzig Prozent.

00:45:31: Weil was die andere Person draus macht, das hast du nämlich eben auch schon ganz toll angesprochen.

00:45:36: Das liegt gar nicht so richtig in unserer Hand weil wenn ich dich in unserem Gespräch missverstehen möchte oder jetzt in unserem Interview Ich werde irgendwas finden Ich kann irgendwas reininterpretieren und dir die Worte im Mund umdrehen.

00:45:49: Das ist ganz gemein, ich werde aber auch immer was finden wo ich andocken kann, wo ich kooperieren kann.

00:45:55: Und so geht es dir als Hörerin oder Hörer dieser Folge auch.

00:45:58: du wirst immer was finde wo du sagst hey das find ich total toll!

00:46:01: Du wirst auch immer etwas finden wenn du suchst dass du richtig doof findest.

00:46:07: Manche haben das Ziel, so zu kommunizieren, dass sie richtig verstanden werden.

00:46:10: Das ist ein Ziel, das kannst du niemals erreichen!

00:46:14: Wir sind immer zu fünfzig Prozent auf unseren Gegenüber angewiesen, der auch kooperieren möchte.

00:46:19: Darauf, ne?

00:46:19: Das ist unbefriedigend an Kommunikation.

00:46:23: und gleichzeitig ist es die Wahrheit, wenn wir über Kommunikationsreden.

00:46:27: Es ist aber auch die Wahrhalt über die Welt ... Man wird unglücklich, wenn man das Perfekte sucht.

00:46:34: Da gilt letztlich genauso die Achtzig-Zwanzig-Regel.

00:46:36: da darf man auch ein bisschen Gelassenheit und Großmöglichkeit sich selbst gegenüber entwickeln zu sagen okay die Preise ich mal einen die letzten zwanzig Prozent die werde ich nicht hinbekommen.

00:46:45: Und so'n bisschen Verschnitt ist immer und dann kann ich ja auch hinterher noch mal reparieren und können so'nen Reparaturgespräch im Zweifel führen und sagen hab mir nochmal gerade Gedanken gemacht oder wie war das für dich?

00:46:55: hast du das womöglich irgendwie falsch aufgepasst?

00:46:57: Ich habe dann auch oft schon erlebt ne Neu Aber wenn das in mir rumohrt, bin ich nicht sicher.

00:47:03: Dann kann ich es ja mal

00:47:04: ansprechen.".

00:47:05: Es kann natürlich dann auch in so einen Kippen von toxischer Positivität gehen.

00:47:10: Und deshalb würde ich gar nicht das, bevor wir zum Abschluss kommen noch mal mit dir austauschen weil das ist ja auch etwas was immer wieder angesprochen wird.

00:47:18: Das stört mich irgendwie.

00:47:19: Ich soll hier alles irgendwie so rosarot sehen.

00:47:22: Nein und du überzeugst uns vom Gegenteil.

00:47:26: Was verbirgt sich dahinter?

00:47:28: Wie können wir denn hier heilsamer Sprache wählen?

00:47:31: Also toxische Positivität bedeutet letztendlich, übertrieben positiv zu sein.

00:47:36: Also ach du musst nur positiv denken denn wird alles in Ordnung?

00:47:41: oder auch das trifft manchmal auch in der Kommunikation langsam so rüber dass man das alles ganz nett und ganz toll sagen muss.

00:47:48: ich finde es ist wichtig dass wir es respektvoll sagen und man kann auch eine ganz liebevolle Klarheit haben.

00:47:53: bloß wenn wir Dinge zu doll verpacken kommt die Botschaft manchmal nicht an.

00:48:00: Toxisch-Positivität wird häufig genutzt, wenn Menschen überfordert sind mit Emotionen.

00:48:05: Aber auch mit Diagnosen

00:48:06: z.B.,

00:48:07: das habe ich im Gesundheitswesen viel erlebt ... Es ist natürlich eine wahnsinnig anspruchsvolle Situation und wir sagen es ja manchmal, auch wenn wir's anderen erzählen über die Situation, ich wusste gar nicht was ich sagen sollte!

00:48:19: Super sagt das!

00:48:20: Boah, ich bin grade emotional so betroffen, das hab' ich auf der Intensivstation oft erlebt.

00:48:25: Wenn Menschen, das ist ja wahnsinnig überfordernd einfach auch.

00:48:29: Und da mit so einer Diagnose umzugehen und es hilft nicht, hey, Kopf hoch!

00:48:34: Das wird alles wieder ... Mir ist wichtig die Leute meins total gut.

00:48:37: Die wollen ja niemanden schaden.

00:48:39: Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.

00:48:41: Wir wollen häufig aus unserer eigenen Überforderung mit diesen Emotionen jetzt was ganz Tolles sagen?

00:48:46: Was den Menschen aufbaut, was den Menschen guttut?

00:48:49: Da schießen wir manchmal ein bisschen übers Ziel hinaus weil wir manchmal Emotion damit negieren.

00:48:55: Das machen wir auch um uns zu schützen.

00:48:57: Ich möchte das gar nicht hören, ich weiß gar nicht was ich sagen soll mit dieser Traurigkeit gar nicht umgehen.

00:49:01: und dann kommen manchmal so Sätze wie jemand weint und Menschen sagen du musst nicht weinen oder Du musst nicht traurig sein derjenige ist ja schon trauriger.

00:49:12: Was wir ja oft so vergessen, dass ein wichtiger Teil von Kommunikation auch das Nachdenken ist und es überlegen ist.

00:49:19: Und das versagen wir uns sehr oft!

00:49:21: Also wenn ich jetzt für mich alleine bin, dann kann ich mir unheimlich gut Gedanken machen was sage ich denn?

00:49:25: Wenn die Lisa jetzt das sagt und dann sag' ich vielleicht das und dann kann der Gesprächsfluss so sein.

00:49:31: Und wenn ich hier in dem Gespräch bin, das merke ich immer im Podcast, dass sich auch immer so einen Druck fühle.

00:49:36: Hoffentlich habe ich eine gute Idee, hoffentlich kann ich gleich die nächste gute Frage stellen mir eine gute Antwort ein oder so.

00:49:44: Und das wird natürlich jetzt im Zeitablauf besser, ich bin ja nun auch schon mittlerweile ein bisschen länger dabei nicht so lang wie du!

00:49:49: Du bist totaler Profi, machst das schon wahnsinnig lange, schon mehrere Jahre... Ja und da habe ich mir so beim Zuhören gerade gedacht, so blöd ne?

00:49:57: Weil ein wichtiger Teil der Kommunikation ist ja das Überlegen.

00:50:02: Was will ich total nach Ersprich

00:50:05: hören?

00:50:08: Kommunikation ist das beste Achtsamkeitstraining, was du bekommen kannst.

00:50:12: Weil wie oft, wenn wir ehrlich zueinander sind, hören wir zu so halb und überlegen schon okay, was kann ich jetzt sagen?

00:50:18: Was kann ich fragen?

00:50:20: Das ist ein ganz normaler Impuls vom Gehirn.

00:50:24: Und sich immer wieder bewusst machen, nee, ich bleib bei dem anderen.

00:50:27: Und die Zeit zu nehmen, weil es alles hektisch ist.

00:50:31: Auch unsere Kommunikations- und tolles Gefühl gibt's auch, wenn jemand sagt ... Gib mir noch mal eine Sekunde.

00:50:39: Ich denk da nochmal kurz drüber nach oder ich sortier gerade kurz mal meine Gedanken, weil dadurch fühlen sich Leute auch Dolle gesehen und interessiert jemand richtig ernst.

00:50:48: Und wir sind so geprägt vom Schulsystem auch immer schnell die richtigen Antworten zu geben.

00:50:56: also wer sich als erstes meldet denn das Kind bekommt sofort ein Lob bei du bist so schnell die richtige Antwort zu geben.

00:51:04: Und wenn wir das jahrelang von klein auf so trainieren, schnell die richtige Anforder zu geben?

00:51:09: Weil wer sich als erstes meldet wird ja oft auch als Erstes drangenommen und gerade für Kinder ist es ja auch wichtig dann gesehen zu werden und ein positives Feedback zu bekommen.

00:51:18: Zack!

00:51:18: Dopaminausschüttung – das habe ich gut gemacht.

00:51:21: Ich hab' das richtig gesagt.

00:51:24: Das ist natürlich ein enormer Stress und wenn wir so groß werden... sind wir die ganze Zeit darauf gepult.

00:51:29: Du hast es hervorragend gesagt, jetzt in so einer schwierigen Situation muss ich was Richtiges sagen?

00:51:35: Was ist denn das Richtige in so eine Situation?

00:51:40: Und wann kommen wir da hin zu sagen, was wir fühlen oder wie oft ich auch an Betten stand und neben Angehörigen stand und auch gesagt hat ... Das macht mich richtig betroffen Und ich weiß gerade gar nicht, was hier die richtigen Worte sein können in dieser Situation.

00:52:03: Das, was ich Ihnen sagen kann ist wenn Sie darüber sprechen möchten, dann höre ich Ihnen gern zu.

00:52:08: Ja schön!

00:52:08: Das

00:52:08: ist das Einzige, was sich grade sagen kann weil ich finde keine tröstenden Worte für die Schicksalsschläge, die ich da gesehen habe und es würde dem gar nicht gerecht werden, da irgendwas halbherziges zu sagen, weil ich sehe die Betroffenheit der Menschen und das macht etwas mit mir aus mir heraus sagen kann.

00:52:26: Aber wenn ich jetzt sage, die Trauer geht vorüber?

00:52:29: Was ist das denn?

00:52:31: Das ist gar nicht entsprechend!

00:52:33: Das ist schon geradezu übergriffig weil man sich dann Urteil anmaßt.

00:52:37: Ich habe nur noch so gedacht grad bei so einer Situation und da sind wir ja zu gar nicht, weil du hast ja auch ganz bewusst es... ... Wortmedizin genannt und nicht Kommunikationsmedizin.

00:52:46: Haben wir ja den ganzen Teil paraverbal, nonverbal ein bisschen ausgespart.

00:52:50: Vielleicht ist es ein zweites Buch?

00:52:52: Weil natürlich in solchen Momenten vielleicht auch eine aufgelegte Hand wobei da muss man auch aufpassen... Es ist womit ich übergriffig muss man sich vorher erkundigen.

00:53:00: Ist das für dich in Ordnung?

00:53:02: darf ich dich in Arm nehmen?

00:53:03: Ich hatte auch letztens mal ne Situation wo im Coaching ganz doll geweint wurde.

00:53:07: Da war ich dann auch ein bisschen unsicher kannte die Person noch nicht Und hab mir schon gedacht ich müsste mindestens fragen Da darf ich dich in den Arm nehmen, das darf man ja auch nicht einfach so machen.

00:53:15: Und ist es jetzt das was die Person wirklich gerade braucht oder zieht es sie noch tiefer rein?

00:53:20: Aber das ist natürlich etwas, was vielleicht dann auch an die Stelle von Worten treten kann.

00:53:26: Oder auch vielleicht einfach Gesten... aus Breiten von Händen oder irgendeine Geste, die eine Offenheit zeigt, die Non-Verbal zum Ausdruck bringt.

00:53:39: Oder natürlich auch Parabellball in dem ich eine andere Stimme wähle, langsamer spreche, ruhiger spreche samfter spreche also mit diesen ganzen Instrumenten arbeiten kann.

00:53:48: aber das würde jetzt schon nach der nächsten Folge schreien und ich habe mir nämlich jetzt gut gedacht Ich würde zum Schluss gerne mal dich mit drei Dingen konfrontieren so ne knappe knackige Abschlussrunde dir so als erstes in den Sinn kommt.

00:54:05: Und zwar, wenn er

00:54:06: es will...

00:54:08: No pressure!

00:54:09: Es kann auch die Antwort sein.

00:54:10: ich mache mir einen kurzen Moment Gedanken dazu.

00:54:13: Aber jetzt rausgefunden

00:54:14: ne?

00:54:15: Ein Satz den du heute nicht mehr sagst.

00:54:23: Einen Satz sehen das muss aber

00:54:27: ein Satz denn du dir selbst heute häufiger sagst Ich

00:54:30: mach das schon

00:54:32: okay.

00:54:33: Und ein Satz, den du jeder Hörerin jedem Hörer mit auf den Weg geben möchtest.

00:54:39: Ich mach das schon.

00:54:40: Also ich mache das schon?

00:54:42: Herrlich!

00:54:43: Oder Du machst das schon, aber so einfach machen ist auch schön ja.

00:54:47: Ja, ich mache da schon.

00:54:49: Ja schön es hat so eine Nausea-Lose, es ist so ne Unaufgeregtheit.

00:54:53: Und du

00:54:53: sagst ja auch nicht, ich mach das schon perfekt.

00:54:56: Du machst es?

00:54:57: Ja, ich mache

00:54:59: das schon.

00:54:59: Also so ... Das bedeutet für mich die Zuversicht zu haben... Ich mache das irgendwie.

00:55:04: und wenn diese Situation kommt weil ich dazu geneigt habe, mich in Dinge so wahnsinnig reinzusteigen und was ist denn dann das?

00:55:11: und wie mache ich das?

00:55:12: und die Zutrans haben?

00:55:13: und wenn das soweit ist, ich macht das schon!

00:55:15: Mir fällt etwas ein.

00:55:17: So irgendwie

00:55:18: wird

00:55:18: er schon.

00:55:20: akzeptieren, was ich jetzt noch nicht beeinflussen kann.

00:55:23: Da auch so ein bisschen den stoischen Gedanken dahinter zu haben.

00:55:25: Den

00:55:25: dabei zu haben und gleichzeitig nicht in eine toxische Positivität zu verfallen ist es ne Gradwand.

00:55:31: nur Ich kann das Buch wirklich sehr empfehlen.

00:55:33: Was sind denn so deine nächsten Schritte?

00:55:35: Ich habe da etwas von koreanischer Übersetzung auf LinkedIn gesehen.

00:55:38: Eroberst du den internationalen Markt?

00:55:40: Wie ist es dazu gekommen?

00:55:42: Und wie geht's weiter?

00:55:43: Gehst du jetzt an den arabischen markt?

00:55:49: Also, dieses Jahr ist mein Buch auch in der koreanischen Übersetzung erschienen.

00:55:54: Das ist eine ganz lustige Geschichte weil ich selbst doch nicht so richtig greifen kann.

00:56:01: In letztes Jahr haben wir der Verlag eine Anfrage von einem koreanischem Verlag bekommen ob sie die Übersetzungs-Zizent kaufen könnten vom von meinem Buch Wortmedizin.

00:56:11: Bisher gibt's immer noch viele Fragezeichen, wir kommen nie darauf auf.

00:56:14: Ich freu mich natürlich ... Ich werd oft gefragt, hab ich mir das jetzt ausgesucht?

00:56:17: Nee, es wurde angefragt.

00:56:20: und wie das alles ... Mich würde das wahnsinnig interessieren.

00:56:22: Ich versuch auch gerade an die Information

00:56:24: zu kommen,

00:56:25: wie sie auf dieses Buch aufmerksam geworden sind.

00:56:28: Und ja, ist das in Koreanisch erschienen?

00:56:32: und ich bin gespannt.

00:56:33: Welche Länder und welche Sprachen vielleicht noch an Übersetzungen interessiert sind?

00:56:38: Ich würde

00:56:39: sagen, das ist ein Appell an unsere Zuhörenden.

00:56:41: Vielleicht hat ja jemand koreanische Vorzeichen gehabt und hat sich gedacht, ach, das dürften die in Korea auch mal wissen.

00:56:47: Und wo mein Südkorea?

00:56:49: nach NordkoreA wird es dann vielleicht doch nicht hinkommen.

00:56:51: Das wäre eine andere

00:56:52: Geschichte.

00:56:52: Wahrscheinlich nicht.

00:56:54: Aber ich stelle mir natürlich diesen interkulturellen Switch als herausfordernd vor, weil das natürlich nochmal ganz andere ... Ja,

00:57:02: Gesetzenmäßigkeiten

00:57:03: da gibt und zu beachten gibt.

00:57:05: Aber das heißt es ist jetzt weniger aus so einer Strategie entstanden sondern mehr ein Zufallsprodukt.

00:57:09: Du hast dich darüber gefreut, hast hoffentlich einen Buch bekommen.

00:57:12: Hast du das bekommen?

00:57:14: Noch nicht aber es ist auf dem Weg zum Jahr.

00:57:16: Das hat

00:57:16: ja auch einen längeren Weg.

00:57:17: Und was sind sonst deine Wünsche die du dir selbst noch vielleicht zwanzig, sechsundzwanzig erfüllen möchtest?

00:57:24: Was sind so Schwerpunkte deiner Arbeit?

00:57:28: Also, ich wünsche mir einfach noch mehr Menschen zu erreichen.

00:57:33: Und ich bin nach wie vor all die Jahre immer noch in der Aufklärung, dass das auch wirklich ernst genommen wird.

00:57:39: Ich merke immer wieder, dass es manchmal so abgetan wird, auch das Thema gesunde Kommunikation teilweise ein bisschen aus der isoterischen Ecke nochmal rauszuholen, da diesen Wissenschaftsaspekt noch klarer darzustellen und es auch abzugrenzen von den Modellen.

00:57:56: Wie gesagt alles hat ... seine Berechtigung und gleichzeitig ist mir doch die Unterscheidung wichtig, um da Klarheit zu schaffen.

00:58:02: Und mir geht es darum natürlich die Termine, die ich dieses Jahr noch habe – die Unternehmen, die Ich besuchen darf, da tolle Ergebnisse gemeinsam zu erzielen.

00:58:12: Gerade gegen Jahresende freue ich mich immer sehr mit allen Teams zurückzuschauen!

00:58:17: Was haben wir denn so geschafft?

00:58:18: Wie hat sich die Kommunikation entwickelt, das finde ich immer sind ganz tolle Momente.

00:58:23: Ansonsten steht ganz oben auf der Agenda genießen was jetzt da ist.

00:58:28: Das

00:58:28: finde ich eine sehr schöne Sache in der Konsolidierung und jetzt auch mit deinem Werkzeugkoffer zu arbeiten und auch mit Teams zusammenzuarbeiten.

00:58:36: und das nochmal zum Abschluss.

00:58:38: Wir haben das vorhin ein bisschen abgeklemmt.

00:58:40: Finde ich noch mal einen wichtigen Gedanken dass wir da diese Einseitigkeit der Belastung von den Schultern nehmen und es wirklich ins Team hineintragen.

00:58:49: Und gerade wenn wir auch über laterale Führung sprechen, Scherd-Liedership

00:58:53: usw.,

00:58:53: müssen wir das natürlich dort dann auch schon mal demokratisieren.

00:58:57: Da wirklich alle, die dazuhören, das müssen nicht Führungskräfte sein.

00:59:01: Man kann einfach mal Impulse reingeben – nicht mit der Erwartung dass das dann eins zu eins umgesetzt wird.

00:59:06: aber steht da Tropfen Hüllt den Stein.

00:59:09: und dann denken wir immer an deinen schönen Satz.

00:59:11: Ich mach das mal, war das glaube ich?

00:59:14: Ja genau,

00:59:16: ich mache das schon!

00:59:17: Und dann gucken wir mal was passiert.

00:59:19: also Kommunikation ist keine Einbahnstraße.

00:59:22: der eine spricht die andere hört zu und dann überlegt man sich was und dann gibt es wieder in die andere Richtung.

00:59:27: und so einfach da ergebnisoffen Mal mit so einem Impuls in das Team Meeting zu gehen warum auch nicht ne?

00:59:32: Das

00:59:33: geht mich jetzt noch mal.

00:59:34: jetzt Ja, und das habe ich tatsächlich bei vielen Mitarbeitenden die da das mal reinbringen oder wenn sie Dinge im Newsletter lesen oder bei LinkedIn dass sie sagen, oh das hab' ich neulich gelesen.

00:59:44: Und ich merke einfach auch was das für einen großen Unterschied macht Wenn Mitarbeiter gut in der Lage sind gut zu kommunizieren.

00:59:52: Sie fühlen sich ganz, ganz anders und auch Führungskräfte können es ganz anders annehmen?

00:59:56: Ja natürlich ja!

00:59:57: Und ich meine ich sage immer die individuelle Sicherheit ist natürlich auch eine gute Voraussetzung um in der Sicherheit im Team zu erleben und ich kann nicht komplett selbst verunsichert mit mir selbst sein und erwarten dann muss ich das automatisch ohne irgendeiner Zutun im Team einstellen.

01:00:12: also da ist wirklich jede Person selbst gefragt.

01:00:15: Ja Teamklima wird immer.

01:00:17: Wir sprechen ja von emotionaler Ansteckung, wir stecken uns die ganze Zeit an und wir dürfen entscheiden mit welchen Emotionen.

01:00:23: Ob wir meckern?

01:00:24: Damit kann man sich supergut anstecken oder mit Ideen, Lösungen und Inspirationen.

01:00:29: Begeisterung ist sehr ansteckend!

01:00:32: Sehr gutes Schlusswort danach kann nichts mehr kommen.

01:00:34: du hast uns auf jeden Fall emotional sehr positiv aufgeladen angesteckt und überhaupt.

01:00:39: Ich bin sehr froh, dass du in mein Podcast gekommen bist und meinen Zuhörenden deine Botschaften verkünden konntest.

01:00:45: Insofern werde ich alle Kontaktdaten zu dir und auch das Buch Innenjournals verlinken.

01:00:50: Herzlichen Dank fürs hier sein!

01:00:52: Ich danke dir von Herzen für das wirklich tolle Gespräch.

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