#96 - Weiblicher Hormonzyklus und wie er unsere Psyche beeinflusst - mit Vanessa Martin
Shownotes
Viele Frauen haben gelernt, jeden Tag gleich leistungsfähig zu sein: Müdigkeit wird übergangen, Schmerzen werden kleingeredet und Erholung muss erst verdient werden. Doch was passiert, wenn wir nicht länger gegen unseren Körper arbeiten, sondern beginnen, seine Signale ernst zu nehmen?
Darüber spreche ich in dieser Folge mit Vanessa Martin. Sie ist Zyklus- und Hormonexpertin und begleitet Frauen dabei, ihren eigenen Körper besser zu verstehen und den Menstruationszyklus nicht als Hindernis, sondern als wichtige Orientierung zu nutzen.
Wir schauen gemeinsam auf die vier Phasen des Zyklus und darauf, wie sich Energie, Kommunikation, Kreativität, Rückzugsbedürfnis und Selbstwahrnehmung im Verlauf verändern können. Dabei geht es nicht darum, das Leben starr nach dem Zyklus zu organisieren oder Frauen auf ihre Hormone zu reduzieren. Vielmehr geht es um ein genaueres Körperbewusstsein und die Frage: Was brauche ich gerade wirklich?
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Verbindung zu People Pleasing. Denn viele Frauen passen sich nicht nur den Erwartungen anderer an, sondern übergehen auch die eigenen körperlichen Grenzen. Typische Gedanken sind:
- „Es ist gar nicht so schlimm.“
- „Ich muss da jetzt einfach durch.“
- „Die anderen schaffen das doch auch.“
- „Ich darf niemanden enttäuschen.“
Wir sprechen darüber,
- warum Frauen häufig gegen ihren natürlichen Rhythmus performen,
- welche Stärken und Bedürfnisse sich in den vier Zyklusphasen zeigen können,
- weshalb Selbstkritik und Selbstzweifel in bestimmten Phasen stärker werden können,
- wie sich Arbeit, Pausen und anspruchsvolle Aufgaben bewusster planen lassen,
- und wie offen Frauen im beruflichen Umfeld mit dem Thema Zyklus umgehen können.
Diese Folge ist eine Einladung, den eigenen Körper nicht länger als "Störfaktor" zu behandeln, sondern als wichtigen Teil der eigenen Selbstführung.
Links Verena
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Feedback, Anregungen und Themenwünsche nehme ich gerne per E-Mail entgegen: info@verena-stahl.ch
Transkript anzeigen
00:00:06: Leadership, Karriere und Selbstentwicklung.
00:00:09: Und das ganz ohne Peep-a-pleasing?
00:00:12: Geht nicht!
00:00:13: Doch selbstverständlich hol dir spannende Einblicke und interessante Denkanstöße bei PeepApleasing.de dem Podcast für Leadership & Karrieren mit Sanftmuth und Stärke.
00:00:26: Ich bin Verena.
00:00:27: Komm legen wir los.
00:00:32: Hallo und herzlich willkommen bei Pippa-Pleasing.de.
00:00:35: Mein Name ist Dr.
00:00:36: Verena Stahl, ich bin Host dieses Podcasts.
00:00:39: In meinem Podcast geht es mir darum Menschen darin zu unterstützen sich nicht länger nur anzupassen sondern dem eigenen Leben den eigenen Stempel aufzudrücken.
00:00:50: Heute zu Gast habe ich Vanessa Martin.
00:00:53: Vanessa ist Zyklus- und Hormonexpertin und sie hat mich vor einiger Zeit angeschrieben.
00:00:59: Sie hat in ihrer Arbeit eine Beobachtung gemacht, die mich auch vorchen ließ.
00:01:04: Viele Frauen performen nicht nur sozial – gegen sich selbst!
00:01:08: Sie performen auch körperlich – gegen ihre eigene Natur.
00:01:12: Sie überhören dann Müdigkeit.
00:01:14: Sie ignorieren Schmerzen.
00:01:16: Sie reden sich PMS aus wie eine schlechte Angewohnheit.
00:01:20: Piepenpleasing ist für Vanessa nicht nur eine Frage des Verhaltens.
00:01:25: Es ist auch eine körperliche
00:01:26: Praxis.".
00:01:28: Und genau darum geht es heute.
00:01:29: Wir sprechen über den Zyklus als Spiegel des Anpassungsdrucks, über die vier Phasen, die jeden Monat unseren weiblichen Körper prägen und über die Frage was passiert wenn Frauen aufhören gegen sich selbst zu performen.
00:01:45: Hört sich spannend an?
00:01:46: Dann lass uns gemeinsam einsteigen!
00:01:49: Ja hallo
00:01:49: und herzlich willkommen liebe Vanessa in meinem Podcast.
00:01:52: ich freue mich sehr dich zu sehen.
00:01:54: Ich freue mich auch sehr hier zu sein.
00:01:55: danke dir Virena.
00:01:57: Wir werden ja heute über das Thema Körperbewusstsein sprechen, überhaupt Bewusstsein für sich selber zu schärfen.
00:02:03: Und du bist Expertin für den weiblichen Körper?
00:02:06: Da würde ich dich erst mal gerne fragen wie du dich gerade so fühlst, wie es dir in diesem Moment mit deinem Körper geht.
00:02:13: Jetzt geht's mir sehr gut!
00:02:14: War grade krank tatsächlich letzte Woche aber bin jetzt auf Einglück wieder vollkommen erholt und brauchte diese Pause aber auch.
00:02:21: Wir hätten ja eigentlich auch schon vor einer Woche aufgenommen haben wollen natürlich so mit einem unguten Gefühl.
00:02:28: Ich kenne das natürlich umgekehrt auch, kam zumindest so zwischen den Zahlen deutlich rüber, tat die natürlich auch leid meine Pläne da ein bisschen umwerfen zu müssen.
00:02:36: andererseits habe dich sofort ermutigt und gesagt ist genau das Richtige.
00:02:39: wie leicht wäre das denn so der Vanessa vor fünf Jahren gegangen?
00:02:43: glaubst du das hätte sie auch schon machen können?
00:02:45: Erst
00:02:45: mal danke dass du mir da so viel Verständnis drüber gegeben hast Und mir wär's damals überhaupt nicht leicht gefallen, bzw.
00:02:51: hätte ich gar nicht abgesagt und mich da irgendwie durchgequält.
00:02:55: Wäre dann wahrscheinlich noch länger krank gewesen so wie ich es von damals kenne bei mir jetzt das lange gezogen.
00:03:00: Dementsprechend hat sich sehr richtig angefühlt zu sagen, ich höre auf mein Körper aber es war auch ein großer Weg bis dahin.
00:03:09: Hat das denn so angefangen dass du gemerkt hast, so geht das jetzt nicht weiter?
00:03:11: Ich muss einfach mehr auf meinen Körper hören!
00:03:14: So
00:03:15: richtig angefangen hattest du vor vier Jahren Als ich gemerkt habe, dass mein Körper mich quasi angeschrien hat und mir zu sagen, so geht's nicht weiter.
00:03:23: Ich hab sich viele Symptome gemerkt, seines körperliche aber auch emotionalen und psychischen Symptomen.
00:03:28: Dass selbst mein Mann gesagt hat er kennt mich nicht mehr wieder.
00:03:31: Und dieser äußere Spiegel für mich war der Weckruf, wo ich mir realisiert hab, ich muss irgendwas ändern.
00:03:36: Das hat mir gezeigt, okay, ich muß mich mit mir selber beschäftigen.
00:03:39: Ich muss einen Weg finden.
00:03:40: Und das war die Inspiration oder der Start ... von meiner Reise zu, von der Corporate Welt zur Selbstständigkeit.
00:03:47: Jetzt darf man ja sagen du bist dann noch sehr jung?
00:03:50: Hattest du jetzt eigentlich Geburtstag und da kommt er jetzt noch!
00:03:53: Ich hatte Geburtstags,
00:03:54: denn
00:03:55: am Anfang Mai-Dreiß ich geworden bin.
00:03:56: Ah
00:03:57: ja richtig das war Anfang Mai.
00:03:58: also nochmal Herzlichen Glückwunsch.
00:04:00: nachträglich so ein bisschen versetzt natürlich.
00:04:02: jetzt ist aber trotzdem so jung dass man das so glaube ich ruhig so sagen kann.
00:04:05: das heißt damals war es so dann so sechsundzwanzig wenn nicht das richtig rechne minus vier Jahre vergleichsweise jung noch mitbekommen.
00:04:16: Gleichzeitig auf der anderen Seite sind da ja trotzdem auch so ein paar verlorene Jahre, in denen man sich dann unnötig gequält hat denke ich mal.
00:04:23: Der Moment das zu ändern ist auf jeden Fall wichtig und befreiend denke ich auch.
00:04:29: Hast du das auch erlebt?
00:04:31: Befreiend!
00:04:31: zu hundert Prozent.
00:04:33: Natürlich wünschte ich mir, ich hätte das früher gewusst.
00:04:35: natürlich wünsche ich mir man hätte darüber schon der Jugendlichen einen jünglichen Alter drüber gesprochen weil es einfach ja viele Themen sind die nie besprochen wurden und immer verheimlicht worden.
00:04:46: trotzdem bin ich sehr froh dass mit Mitte zwanzig schon alles gelernt.
00:04:49: so haben ich glaube ich lerne immer noch dazu.
00:04:51: also ich habe nicht ausgelernt gerade bei diesem Thema wenn auch nochmal viel geforscht wird rund um Frauen Gesundheit.
00:04:56: aber ich begegne auch oft Frauen die dann schon ... und sagen, sie wünschten Sie hätten das damals gesehen.
00:05:03: Das ist auf jeden Fall meine Motivation.
00:05:04: oder wo ich so dankbar bin zu sagen... Ich durfte es mit Mitte zwanzig lernen!
00:05:08: Ja, kann ich mich einreihen?
00:05:10: Also ich habe auch gerade noch so einen WhatsApp-Wechsel mit einer Freundin gehabt und hab gesagt so und so, dass mache ich jetzt grade gleich, spreche ich mit jemandem und dann habe ich auch gleich gesagt, ich wünschte mir, ich hätte da vieles vorher gewusst.
00:05:21: Umso toller, dass wir heute die Möglichkeit haben dich hier zu Gast zu haben und wollen natürlich ganz viel auch jetzt von dir erfahren.
00:05:28: Sag trotzdem nochmal kurz was hast du dann für eine Ausbildung gestartet?
00:05:31: Dass wir da auch so ein bisschen deine fachliche Kompetenz spüren können.
00:05:35: Was hast du denn getan als du das gemerkt hast?
00:05:38: Sehr sehr gerne!
00:05:40: selbst angefangen mit sehr viel Recherche.
00:05:42: So fing es an vor vier Jahren, ich habe unzählige Büchern gelesen und Podcasts gehört und einen Webinanteil genommen.
00:05:48: Und als ich generalisiert habe dass sich damit wirklich professionell arbeiten möchte, hab gesagt ich möchte auch Zertifikate haben.
00:05:54: Ich hatte schon vorher ein zwei kleinen Zertifikat absolviert die in die Richtung Bewegung oder Nährung gegangen sind.
00:06:00: Hab mich dann aber als sicher war das ich mit dem Zyklus arbeiten möchte.
00:06:04: Ein Studium begonnen zur ganzheitlichen Frauengesundheit.
00:06:08: Das ist von einem Schweizer Unternehmen, der von der Akademie der Natur hergründe.
00:06:11: Wir haben inzwischen vier Studiengänge soweitlich weiß und einer davon war dieser Expertin zur Frauengesundheitsstudiengang.
00:06:19: Und dann habe ich parallel noch eine Ausbildung zum ... Es war eine englische Ausbildung dementsprechend zum Trauma-Informed Menstruacycle Coach gemacht.
00:06:28: Dementsprechend war es ein Zykluscoaching mit einem traumasensiblen Ansatz den ich sehr schöne Kombination fand weil da die eine Ausbildung, wie das Wissen vermittelt hat und die andere, wie ich dieses Wissen nur nutzen kann und rüberbringen kann.
00:06:41: Und auch den Raum quasi halten kann für Kundinnen.
00:06:45: Ja!
00:06:45: Und auch noch so mit diesem traumasensiblen Ansatz auch durchaus nochmal über Entwicklungsthemen mehr zu wissen und da auch nochmal ein bisschen in die Biografiarbeit einsteigen zu können.
00:06:55: Das finde ich... Sehr gut und du lebst ja nun in Stockholm.
00:06:58: Insofern ist auch das, dass es dann auf Englisch war wahrscheinlich auch nicht so verkehrt hat man auch gleich die Begrifflichkeiten auf englisch unter dabei Und arbeitest aber eben hast du gesagt auch weltweit.
00:07:09: also Du bist da auch im online geschehen unterwegs und nicht auf den raum Stockholm begrenzt.
00:07:15: Genau, ich bin da nicht aus Berlin komme.
00:07:17: Habe auch viele Kunden in Berlin.
00:07:18: tatsächlich und ich pendle immer zwischendurch also ich bin auch häufig in Berlin bietet die Workshops mit meinen Coachings aber auf Englisch und Deutsch an.
00:07:26: Also da mache ich beides im Endeffekt.
00:07:28: natürlich ist es von Vorteil zu sagen Ich habe beide Sprachen auch in dieser Ausbildungszeit mitgenommen Aber bin jetzt nicht stattgebunden Es sei denn die WorkShops die vor Ort gewünscht werden.
00:07:38: dann reise ich eben zu den Kunden.
00:07:41: Jetzt wissen wir ein bisschen was von dir und wollen natürlich jetzt auch schauen, wie wir da Frauen unterstützen können.
00:07:46: Denn du sagst ja, Frauen performen auch körperlich gegen ihre Natur.
00:07:51: Was meinst Du damit konkret?
00:07:54: Damit meine ich dass wir in einer Gesellschaftsstruktur leben die gar nicht für Frauen gemacht wurde.
00:07:58: In Teilen ja.
00:07:59: also ich meine wir haben verschiedene Rhythmen nach dem wir leben.
00:08:02: Nachdem wir leben der eine davon ist der zirka diane rhythmus heißt unser unsere vier zwanzig stunden Uhr.
00:08:07: quasi Morgens werden wir wacht durch das Licht und abends gehen wir schlafen ins Dunkelbett.
00:08:12: Natürlich hat sich ganz viel geändert seitdem wir künstliches Licht und Co.
00:08:15: haben, und das ist ein Teil davon.
00:08:18: aber was viel vergessen wird es dass neben diesen Zyklos um noch eins zwei anderen Frauen noch diesen Menstruationszyklus haben der uns so sehr beeinflusst er aber nicht in Betracht gezogen wird.
00:08:30: Das bedeutet es wird immer gepusht jeder Tag soll der gleiche sein.
00:08:33: wir müssen immer gleich funktionieren.
00:08:36: Wenn man sich einmal erholen möchte, ich kenn's selber aus meiner alten Berufszeit.
00:08:41: Wenn man mal Zeit von sich nehmen möchte zum Beispiel ein ... hab eine Weiterbildung gemacht die um das Thema Stressmanagement ging und es wurde teilweise belächelt sogar von Kollegen dass ich meine Bildungszeit nicht in den Mobil investiere sondern in mich selbst.
00:08:57: Und allein dass das immer noch so gesehen wird in vielerlei Hinsicht würde ich sagen, dass Frauen viel kämpfen müssen und natürlich auch teilweise durch den Zyklus es an manchen Phasen schwieriger haben.
00:09:08: An manche Phasens ist super leicht für uns aber deswegen arbeiten wir eigentlich kontinuierlich gegen unseren Rhythmus.
00:09:14: Ja
00:09:15: Und da sprichst du schon an auch so ein bisschen die Reaktion darauf sind es mehr Frauen?
00:09:21: Sind das mehr Männer?
00:09:22: Ist es mehr Corporate-Welt oder sind es auch Menschen in privaten?
00:09:26: wie erlebst du das?
00:09:27: Woher kommen diese Zweifel?
00:09:30: Also die Zweifel kommen tatsächlich häufig bei Corporate-Unternehmen, was ich mitbekommen habe und vor allem von der männlichen Seite.
00:09:39: Teilweise aber auch von Frauen, die sich unsicher fühlen.
00:09:42: Wir mussten immer für unsere Rechte kämpfen, wir mussten viel mehr eingestehen und wir wollten uns beweisen dass wir genauso gut wie Männer sind.
00:09:52: Ja, das ist ja aus meiner Perspektive nicht richtig zu sagen.
00:09:56: Wir müssen deswegen genau gleich sein und gleich aufzunehmen.
00:10:01: Und ich glaube durch diese Ungerechtigkeit die wir halt einfach trotzdem immer noch haben in der heutigen Gesellschaft dadurch kommt es von Frauen teilweise aus Unsicherheit, von Männern teilweise aus Unverständnis weil sie noch nicht erklärt wurde.
00:10:16: Das heißt passiert aber auch sowohl im privaten als auch im beruflichen.
00:10:19: Ich glaube auch dass ganz viel unbewusst passiert.
00:10:23: Umso wichtiger jetzt die Dinge bewusst zu machen, wir wollen da ja auch gleich in diesen Zyklus reinspringen und diese vier unterschiedlichen Wochen uns genauer anschauen.
00:10:31: ich habe mir gerade nur noch so gedacht dass man das natürlich auch ein bisschen so sehen könnte im Sinne des wenn wir jetzt zu stark darüber sprechen dass Frauen da eine Besonderheit haben mit der Menstruation könnte das natürlich wieder systematisch wie so einen Nachteil ausgelegt werden und überhaupt erst Arbeitgeber auf die Spur bringen.
00:10:49: also das nochmal ins Bewusstsein rücken Okay, das sind vielleicht Arbeitnehmer die dann eben nicht in der Lage sein werden mit dem Stress der sich so im Business zeigen wird umzugehen.
00:10:59: Je mehr wir drüber sprechen und je mehr wie als Frauen uns selber verstehen desto besser können wir auch mit uns arbeiten.
00:11:06: Das bedeutet jetzt nicht dass wir während der Instruktion sich allen Frauen sagen legt die Füße hoch und macht fünf Tage nichts.
00:11:11: Das meine ich nicht damit aber ich meine nur wenn wir das bewusst planen wissen wie wir uns unterstützen können.
00:11:17: jener Phase haben wir ein viel, viel höheres Energielevel was viel konstanter ist.
00:11:22: Das heißt diese Schwankungen die wir durch diese Hormone trotzdem wahrnehmen sind nicht so extrem bedeutet eigentlich im Mehrwert drüber reden dass du resilienter werden.
00:11:32: wir weil wir entsprechend uns entweder privater genug Ruhe einplanen können man zum Beispiel vollen tagen während der Institution aber auch dementsprechend dann Die anderen Phasen super super nutzen können für andere Aufgaben die uns dann einfach sehr gut liegen.
00:11:47: Ich wollte mal das Teufelsadvokat spielen hier an der Stelle, weil ich mir vorstellen kann, dass man diese Bedenken auch haben.
00:11:53: völlig bei dir.
00:11:54: Es ist wichtig, dass wir darüber sprechen, das wir Frauen den Rücken stärken und für mehr Bewusstsein sorgen.
00:11:59: Und deshalb gehen wir doch mal rein in diese vier unterschiedlichen Phasen beginnen Mal mit dem Thema Menstruationsphase und haben immer so ein bisschen im Hinterkopf, dass Wir diesen Aspekt des Versteckens oder auch anpassendst mitdenken wollen.
00:12:13: Denn da geht es ja auch in meinem Podcast drum.
00:12:15: People Pleasing AD.
00:12:16: Wir wollen damit aufhören.
00:12:17: Wir Wollen hier mit einem selbstbewusstsein Körper bewusst sein In diesem Fall nach vorne gehen und ganz anderes Selbstvertrauen damit dann auch ausstrahlen können.
00:12:26: Wenn ich jetzt am Morgen als Frau aufwache, und ich stell fest, ja, ich hab meine Periode bekommen ... Und fühl mich nach viel Ruhe.
00:12:34: Was passiert da erst mal im ersten Schritt hormonell in diesem Moment?
00:12:38: Hormonell
00:12:39: sind wir gerade auf einem Tiefpunkt.
00:12:41: Das bedeutet unsere Hauptsexualhormone bei der Frause des Oestrogenen und Progesteronen.
00:12:47: Die sind auf dem Tiefstand.
00:12:48: Durch diesen Tiefstand oder durch den Abfall von Progestronen am Ende der Zyklusphase wird dem Körper signalisiert, dass es Zeit für Demonstration ist.
00:12:56: Es ist Zeit, das Schleimhaut abzugeben und diesen Entzug der Hormone, sage ich mal dieses Tiefe, das fühlen wir.
00:13:04: Und dementsprechend füllen wir uns vielleicht an was wir weniger Energie haben ein bisschen zurückgezogener aber es ist tatsächlich sehr normal für das was gerade passiert.
00:13:13: zudem verliern wir ja auch Blut!
00:13:15: Das ist nicht so viel So teufelig überschätzt.
00:13:18: Es sind nur so, um zwanzig bis fünfundsebzig Milliliter für die ganze Blutung.
00:13:23: Aber trotzdem verlieren wir Blut und wenn man zum Beispiel eh schon mit Eisen zu kämpfen hat, dann ist es natürlich da nochmal eine schwierige Phase für uns zu sagen, da müssen wir das irgendwie ausgleichen.
00:13:34: Wie ist das überhaupt mit Testosteron?
00:13:36: Frage ich mich.
00:13:36: Ich habe vor kurzem mal gelesen, dass wäre so das Selbstvertrauenshormon und deshalb habe ich so geschlussfolgert.
00:13:43: Ich bin jetzt keine Expertin für Hormone.
00:13:45: Naja also Männer gleich Testosteronen viel Selbstvertrauen am Start.
00:13:50: Wie sieht es bei Frauen aus?
00:13:52: Ist das etwas was auch schwankt im Zyklus oder nicht?
00:13:55: Es schwankt auch, aber sehr viel geringer.
00:13:57: Also tatsächlich haben alle Geschlechte alle Hormone also auch Männer haben Östrogen und Progesteronen auch Frauen haben Testosteron Frauen haben das aber sehr, sehr viel geringer und es ist recht konstant über den ganzen Zyklus.
00:14:08: Es steigt kurz um den Eisprung rum also kurz vorher und fällt dann wieder ab.
00:14:12: deswegen haben wir auch zu dem Eissprung diesen Peak weil wir Oestrogen haben was hoch ist und Testosteron dass wir da noch mal mehr Energie haben stärker Kreuzokommunikativstärker sind und im Selbstbewusster also eher sage ich mal diesem männlichen Drive Vergleich.
00:14:29: Und Männer haben ihren Testosteronpeak am Morgen und er singt über den Tag, und am Abend so zwischen zwanzig und zweinzwanzig Uhr haben die deren Tiefpunkt.
00:14:38: Ich vergleiche das gerne mit der Menstruation und ich glaube kein Mann würde gerne um einundzwanziger Uhr abends jetzt den großen Pitch halten wenn er einen langen Tag hatte.
00:14:49: Also, wenn man gemein sein will und seinem Kollegen was macht, legt man ihn auf den Arm.
00:14:54: Was sind denn so typische Pippe-Plieser-Sätze die man dann in so einer Phase als Frau sagen könnte?
00:14:59: Es ist gar nicht so schlimm gerade, wenn es um Periodenschmerzen geht.
00:15:03: das wird ja auch tatsächlich viel durch Ärzte würde ich mal sagen dass ich mitbekommen habe auch von Freundinnen und Kundinnen wird sehr viel runter geredet, dass die Schmerzen gar nicht zu doll seien können.
00:15:14: Das heißt dass man sich selber anfängt, das selber eins zu reden.
00:15:19: Schmerze sind nicht so doll!
00:15:21: Ich schaffe da schon und kann es auch noch machen.
00:15:23: Das ist kein Problem oder ich bin ja genauso gut wie das andere Geschlecht.
00:15:28: Dementsprechend weiß ich mich jetzt
00:15:30: durch.".
00:15:30: Dieser Vergleich mit dem männlichen Geschlech macht ja nun gar keinen Sinn an der Stelle offensichtlich wenn wir diese unterschiedliche hormonelle Disposition uns vor Augen führen aber auch nicht mit anderen Frauen die in einer ganz anderen Phase ihres Zyklus sind, wenn wir mal ehrlich sind?
00:15:44: Das auf jeden Fall.
00:15:45: und selbst wenn man eine Frau in der gleichen Phase ist, jeder ist ja anders.
00:15:49: Und das auch wunderschön.
00:15:50: Es heißt aber zum Beispiel dass die eine Frau vielleicht wenn sie stärker und länger blubt natürlich erschöpfter ist als die Frau die nur zwei drei Tage eine leichte Periode hat.
00:15:59: Deswegen auch da sich untereinander zu vergleichen bringt einem am Ende nichts.
00:16:04: im Ende muss man auf seinen eigenen Körper hören
00:16:06: Ja, aber überhaupt dass man so denkt die anderen glauben mir bestimmt nicht.
00:16:09: Das ist doch bestimmt nur so vorgespielt.
00:16:11: Ich glaube es gibt ja auch solche Möglichkeiten das so zu simulieren.
00:16:14: Und ich
00:16:14: habe tatsächlich ein Gerät Zuhause, das eigentlich lindert das Periodenschmerzen.
00:16:19: Wenn man aber keine Periodenschmärze hat kann man es trotzdem ansetzen und hochstellen.
00:16:24: dann simuliert das Periodschmerzen Es fühlt sich ähnlich an, es ist nicht genau das Gleiche.
00:16:29: Aber ich hab das zum Beispiel mit meinem Mann mal tragen lassen und da haben wir vergleichen.
00:16:32: Ich habe gesagt was meine Schmerzlevel quasi ist, dass er mal nachempfinden konnte wie doll es bei mir war.
00:16:37: Und das hat bei ihm auch ganz viel Verständnis gebracht.
00:16:39: Auch bei anderen Frauen, dass wir immer abgleichen konnten, wie stark starke Schmerzen haben wir denn?
00:16:45: Gerade eben für Kundinnen die immer abgewiesen wurden und es immer belächelt wurden sagt erst kann gar nicht so stark sein.
00:16:52: Für diese ist es unfassbar Empowering zu wissen.
00:16:55: Das waren wirklich starke Schmerzen, weil die hatten teilweise das drei-, vierfache, was ich an Schmerzten hatte.
00:17:00: Mein Objektiviertes dann so ein bisschen ne?
00:17:02: Setzt du das auch bei deinen Workshops ein, nimmst du das mit oder machst es mehr im privaten Bereich?
00:17:07: Bei Events nehme ich's mit, bei Company – meistens bei Firmen da nehme ichs nicht mit!
00:17:12: Wir sind also in einer Phase, in der wir wirklich nicht viel Kraft haben und uns die Energie fehlt ist es ja auch die Chance sich jetzt mal auf das wirklich Nötigste zu konzentrieren.
00:17:21: Wofür ist... diese Phase im Brustalltag besonders gut gemacht.
00:17:26: Wenn wir uns in der Menstruation oder während dieser Phase die Erholung geben, die wir brauchen auch wenn es nur für ein bis zwei Tage ist würde jede Frau nicht mit zu hundert Prozent sicher überrascht sein wie viel Energie danach kommt.
00:17:39: und wenn wir einfach unseren Körper das mal geben was er braucht merken wir das sehr schnell d.h.
00:17:44: die Menstruations die Grenzwirkwerden schneller aufhören die Energie kommt schneller zurück.
00:17:49: Das wollte ich einmal noch dazu sagen dass ich sehr wichtig finde.
00:17:52: Und tatsächlich kann man diese Phase, weil sie eben so offen und ehrlich ist.
00:17:56: Kann man sie sehr gut nutzen.
00:17:57: zum Reflektieren.
00:17:58: Weil es auch im beruflichen Kontext können wir uns den letzten Monat z.B.
00:18:01: angeschaut sagen wie lief der Monat?
00:18:03: Wir können die Zahlen auswerten, wir können uns diese Bewerbendezeit einfach einmal nehmen, weil Sie eben so open und ehrlich sind.
00:18:11: Es fällt uns dann einfach in der Zeit leichter, Routineaufgaben zu haben.
00:18:14: Das heißt ich versuche dann gerne... Wenn ich kann mir jetzt als Selbstständiger das Sub-Einteilen sagen, gönnen wir diesen Tag frei.
00:18:20: Ich arbeite dafür am Wochenende zum Beispiel gleich das aus aber auch noch in der Corporate Welt.
00:18:25: damals habe ich mir dann eine längere Mittagspause genommen oder hab gesagt, ich block mit den Abend wenn eben gerade volle Tage waren.
00:18:32: Das ist alles routinemäßige hilft uns auf jeden Fall entspannter durch den Tag zu gehen.
00:18:39: Routine einfach, weil es sich auch vertraut anfühlt und dann das Sicherheitsbedürfnis auch stärkt.
00:18:44: Ich muss ja nicht immer wieder neu entscheiden.
00:18:46: Wozu kann ich mich jetzt noch aufraffen?
00:18:48: Sondern kommen da einfach so in meinen Flow.
00:18:50: Auch wenn dieser Flow vielleicht etwas ruhiger ist.
00:18:53: Und eben in diesen ruhigen Minuten wo ich dem Körper die Ruhe gönne, kann ja auch der Geist etwas zur Ruhe kommen.
00:18:59: Von daher dann auch insgesamt ein Modus übergehen, den man für diese ... Aufgaben braucht, in denen man etwas mehr Bewusstsein auch hat.
00:19:10: Das auf jeden Fall.
00:19:11: und genau das hilft eben weil man, was du sagst der Geist braucht auch ein bisschen mehr Ruhe, weil wir eben anfälliger sind in der Phase.
00:19:17: Wir sind nicht so gut wie in anderen Phasen Und deswegen eher dieses Abindustrie.
00:19:22: nicht so sehr nach Außenkrieche sondern eher noch ingerichtete Arbeit kann man dann sehr gut nutzen.
00:19:28: Eine Woche später, wir sind in der Verlekelphase und plötzlich ist Energie und Lust da.
00:19:33: Und da ist auch natürlich die Frage was hier denn jetzt hormonell los?
00:19:37: Hormonell ist es so das Oestrogen anfängt zu steigen nachdem wie lange die Instruation steigt Oestrogene schon während der Blutung.
00:19:44: aber durch diesen Anstieg von Oestrogenen kriegen wir auch unsere Energie zurück bedeutet wir wollen wieder mehr rausgehen Wir haben mehr Energie unsere Gehirnhälften kommunizieren jetzt auch besser miteinander.
00:19:55: Das heißt wir sind auch aufnahmefähiger, sind kommunikativ langsam wieder stärker und ja gesuchen uns quasi jetzt wenn man es vom ideologischen Aspekt her sieht sie suchen eben unseren Partner.
00:20:07: Dementsprechend wollen wie auch mit Leuten in Kontakt treten.
00:20:10: Ich empfange also dieses Signal, mein Körper ist voller Energie.
00:20:14: Und dann denke ich mir so in der letzten Woche musste ich ja so pausieren, konnte nicht so richtig performen wenn ich das noch nicht mit diesem guten Gefühl mache sondern ich bin auch in diesem alten Modus und mehr so unter Defensive und sagt mir so jetzt erst recht jetzt power ich mal so richtig los.
00:20:29: was sagst du diesen Frauen?
00:20:30: Inwiefern kann man das auch smoother machen?
00:20:32: Wenn
00:20:32: Frauen zu mir kommen sagen sie sind eben dieser Hasselkalt schon arbeiten die ganze Zeit und viel dass wir gar nicht Diese ganze Menstruationsphase uns als Ur-Tag nehmen soll nicht mit leichten Schritten anfangen, sondern mit kleinen Schritten.
00:20:45: Das heißt wir fangen eine längere Pause an oder mehr Pausen am Tag das wir eben nicht dann in dieses schlechte Gewissen reinrutschen.
00:20:51: Jetzt habe ich ja zwei drei Tage weniger gearbeitet.
00:20:53: jetzt muss sich das aufholen weil am Ende auch wenn wir dann irgendwann an den Punkt kommen dass man sich vielleicht zwei drei tage ein bisschen ruhiger verhält auf Arbeit Es ist kein Grund, sich jetzt zu pushen oder sich schlecht zu fühlen deswegen.
00:21:07: Weil durch diese Ruhe, die wir uns gegeben haben, haben wir automatisch mehr Energie.
00:21:12: Heißt nicht dass wir automatische drei vier Stunden am Tag mehr arbeiten müssen aber es wird sehr wahrscheinlich natürlicherweise kommen, dass sonst gegebenenfalls mehr Ideen kommen das wir nochmal andere Projekte vielleicht planen wollen auch neue Projekten starten wollen weil wir diese Energie jetzt haben durch steigende Oestrogen dass es teilweise sehr natürlich kommt, aber das ist nichts verpflichtend sein sollte.
00:21:37: Ja, da sehe ich jetzt nicht so Überpower dann?
00:21:39: Ja, weil auch... Insofern
00:21:41: ja sorry!
00:21:42: Weil
00:21:42: auch dann kann's direkt wieder abfallen und dann halt sehr schwierig werden für den restlichen Zyklus.
00:21:47: Genau, weil dann überfordern wir auf diese hormonelle Unterschiedlichkeit.
00:21:52: Ich meine am Ende sind wir trotzdem ein Körper der noch anderen Dingen unterlegt Nähren wir nicht auf die Pausen achten, hat nicht genügend Trinken womöglich.
00:22:01: Nicht genügt.
00:22:02: Essen all das ist natürlich mal jenseits der hormonellen Geschichte auch noch wichtig im Blick zu behalten und daher sind wir diesbezüglich plötzlich gar nicht mehr fürsorglich und wundern uns.
00:22:12: Eigentlich sollte ich die Wahnsinns-Energie haben aus der hormonellen Perspektive, aber diese anderen Faktoren sind dann aus dem Blick geraten.
00:22:19: Denkt jetzt auch gerade schon so, wenn du jetzt praktisch von einer hormonell sensiblen Arbeit sprichst?
00:22:25: Das das nicht bedeutet ist wir jede Woche in einem vollkommen anderen Gang schalten und so nachher vom ersten in den vierten.
00:22:32: Sondern dass man eben wie du sagst diese Übergänge schafft Flussentwicklung geht, wir sind ja immer noch wir.
00:22:39: Auf jeden Fall!
00:22:40: Wir sind immer noch WIR und ich meine es ist am Ende in Dwarcen die sich verändern wenn man mit seinem Zyklus gut arbeitet.
00:22:46: Ich sag auch bewusst, dass wenn man jetzt in diesem Zyklus gut arbeitet weil ich's von mir früher kenne von anderen Gründenen Die halt gerade in der späteren Zeit vom Zykulus damit Probleme gehabt haben Weil sie eben zu vielen der ersten Hälfte gemacht haben.
00:23:00: Wenn man aber mit sich selber sage ich mal im Einklang lebt kann man was du sagst Man kann sein Leben besser planen Und man kann sich eben darauf vorbereiten.
00:23:08: Das heißt nicht, dass ich jetzt vier verschiedene Persönlichkeiten habe sondern einfach das ich verschiedene Stärken je nach Phase habe und die langsam sich ausprägen und dann wieder zurückbilden je nach dem... ...und man das eben gut nutzen kann.
00:23:20: aber heißt nicht dass es ein Zwang ist.
00:23:21: Es gibt zum Beispiel in der Follikelphase durch diesen Anstieg von Estrogen.
00:23:25: Ich hatte schon erwähnt, die beiden Gehirnhälften kommunizieren es besser miteinander.. ..und man ist kreativer!
00:23:31: Aber ich hab auch Zyklen denen ich super kreativ bin und gefühlt drei neue Produkte erstelle oder Design Und manchen Zyklen, wo ich das nicht habe und dann eher ein strategischer Gehe und vielleicht noch mal neue Strategien entwickeln.
00:23:41: Also deswegen auch da muss man ein bisschen darauf hören natürlich was der eigene Körper sagt und was gerade sich auch richtig anfühlt.
00:23:49: aber es sollte auf jeden Fall nicht so ein harter Cut sein mit eben auch diesen schlechten Gewissen.
00:23:54: Ich muss jetzt so funktionieren weil mehr Stress hilft uns nie
00:23:58: Absolut nicht, nie.
00:23:59: Und ich denke es passt auch sehr gut in diese ganze Haltungswelt der positiven Psychologie wo wir sagen wir müssen die vermeidlichen Schwächen oder Defizite verstecken sondern wir wollen unsere Stärken in den Vordergrund stellen und dafür ein größeres Bewusstsein haben und dass wir das jetzt eben auch auf diese hormonell bedingten Stärkungen dann entsprechend ausweiten.
00:24:21: diesen Grundgedanken Was mich zu der nächsten Phase bringt, zur Ovulationsphase.
00:24:25: Und hier haben wir natürlich auch Stärken und die sind auch sehr präsent.
00:24:29: Denn das ist so dieses Strahlen und dieses Wachstum und die Präsenz, die wird da ganz besonders zum Zugebringen können in dieser Phase.
00:24:37: Woran liegt das?
00:24:38: Was ist hier jetzt homonell los?
00:24:44: Östrogen auf dem Höhepunkt und auch Testosteron.
00:24:46: Und diese Kombi bringt uns natürlich sehr nach außen, macht uns kommunikativ sehr stark, körperlich sehr stark wenn diesen Stieg von diesem beiden Mund spüren wir.
00:24:55: Was wir beachten müssen ist dass Eisprung meistens nach diesem Höhelpunkt von Oestrogen stattfindet.
00:25:02: Dementsprechend ist es sehr häufig tatsächlich das Frauen sich am Tag des Eissprungs, wenn sie sich den bewusst sind, dass die gar nicht ihren Höhpunkt an Energie haben sondern der kommt davor.
00:25:12: Das heißt, der Körper bereitet sich auf dieses Event vor.
00:25:15: Auf das Event des Eisprungs und während des Eissprungs kann es eben noch mal so ein bisschen absacken weil wir so sensibel auch diese Hormonschwankungen reagieren.
00:25:24: Und Estrogen ja von ganz oben dann wieder langsam abfällt.
00:25:27: Manche Frauen merken das extrem manche merken es überhaupt nicht.
00:25:31: Das heißt jede Frau auch hier ist wieder sehr anders.
00:25:34: Vor allem auch wenn es Frauen sind die tendenziell eh sowieso introvertierter sind Es vielleicht diese Phase schwieriger weil sie gar nicht nach wissen wohin diese Energie jetzt soll, wenn es auf einmal so nach außen gerichtet ist.
00:25:47: Falls auch das wird bei vieler als die Lieblingsphase glaube ich wahrgenommen, weil wir kommunikativ stark sind und so nach Außengerichtet sind und strahlen quasi.
00:25:55: aber ja ich glaube dabei vergessen mir dass manche sich vielleicht auch da bei unwohl fühlen mit soviel gefühlte Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper.
00:26:03: Ist das was, was du jetzt auch in deiner Arbeit berücksichtigst?
00:26:06: Wenn du spürst, dass es ein Mensch dir etwas stärker zurückgenommen ist und ihr vielleicht ja auch darüber sprecht, dass du dann bei introvertierten Menschen deine Schwerpunkte veränderst.
00:26:16: Ich achte auf jeden Fall drauf!
00:26:18: Und ich glaube ganz generell ein Go, was sich allen Kundinnen mitgebe, ist, dass ich viel Inspiration liefern kann wie man sich fühlen kann, was man vielleicht braucht aber nicht sagen kann, Jetzt musst du am Ende für dich rausfinden.
00:26:31: Ich helfe quasi meinen Kundinnen nur, zu verstehen was der Körper einem sagen
00:26:35: will.".
00:26:35: Was kann ich denn jetzt in so einer Phase ganz besonders gut vertreten?
00:26:39: Durch dieses Hormon oder diesen Höhepunkt an Hormonen alles noch außen gerichtet ist heißt Netzwerken fällt uns leichter.
00:26:45: vielleicht die Pitches und Präsentationen fallen uns leicht.
00:26:48: er müssen es vielleicht weniger darauf vorbereiten.
00:26:51: mein zigerweise hat mein alter oder maliger Chef ein männlicher Chef hat mir immer gesagt, ich soll doch am Morgen eine Krise machen Weil ich weiß, ich rückblickend hormonell war das für ihn die gute Phase.
00:27:01: Weil das das Rohn auf seinem Höhepunkt war.
00:27:04: Tatsächlich ist es für mich die beste Zeit immer Krise zu machen in der Folikle- und Eisprungphase weil ich mich wohler fühle um mit Personen zu sprechen.
00:27:11: Das alles nach Außen gerichtete ist jetzt auf jeden Fall hält uns sehr viel leichter Und die Dinge wie zum Beispiel sag' ich mal Die Excel nochmal auf Fehler prüfen jetzt vermeiden, weil es ist sehr schwierig für uns sich dann auf so eine Detailarbeit zu konzentrieren wenn wir eigentlich draußen sein wollen.
00:27:31: Wir kommen zu der Lutealfase.
00:27:33: Und das ist ein bisschen dieses Licht und Schatten, wo Licht es ist aber auch irgendwo schatten.
00:27:37: Das sage ich deswegen weil diese Phase als diejenige Phase benannt wird, die oftmals als belastend auf wahrgenommen wird.
00:27:45: Wo aber auch Frauen in dieser Phase oftmals am stärksten gegen sich selbst kämpfen und sich selbst gar nicht unbedingt die Freundin sind, die sie eigentlich sein müssten in dieser phase nämlich unterstützend.
00:27:56: Hier die Frage was sind so die hormonellen Hintergründe dafür?
00:28:00: Formonell passiert jetzt tatsächlich sehr, sehr viel im Körper.
00:28:03: Pestostrogen sinkt wieder ab nach dem Eisprung und genauso Estrogenen.
00:28:07: Das heißt diesen Abfall von Estrogenen spüren wir.
00:28:09: Wir haben nochmal so einen zweiten kleinen Höhepunkt in der Mitte Richtung Ende Lutealfase, den wir auch noch mal spülen, das noch einmal ein bisschen Aufwindenergie quasi kommt, die wir dann auch recht schnell wieder abnimmt.
00:28:22: Und direkt nach dem Einsprung mit dem Abfall vom Estrogen steigt Brogesteronen.
00:28:27: Das ist unser Entspannungshormon.
00:28:29: Und wenn Progesterone genug vorhanden ist und v.a.
00:28:33: auch im Balance zu Astro gehen, sind wir eigentlich sehr, sehr ausgeglichen.
00:28:37: D.h.,
00:28:38: wir sind eigentlich sehr entspannt.
00:28:40: Unser Nervensystem ist ruhiger weil Progesteron berühmt wird aus Nervensysteme, wirkt unser Körper als ruhiger.
00:28:46: Wir haben natürlich ein bisschen weniger physische Stärke, weil wir diese anderen Hormone verloren haben aber in der Regel geht es uns trotzdem sehr gut.
00:28:55: wenn jetzt Frauen mit diesem Problem zu kämpfen haben, sei es emotional, körperlich, ja was auch immer.
00:29:01: Dann ist das eigentlich immer ein Grund dass diese beiden Hormone da irgendwas nicht stimmt?
00:29:05: Das entweder zu wenig Progesteron da ist oder so viel Astrogene im Vergleich zur Progesteronen.
00:29:12: Das heißt also wenn ich dann zum Beispiel plötzlich so selbst Zweifel habe oder so sehr ins Grübeln komme und nachdenken, was stimmt nicht mit mir oder vielleicht das Gefühl haben sie performt jetzt nicht genügend.
00:29:24: Was sind das dann so für Begleiterscheinungen?
00:29:26: Also emotional hast du ja schon ein bisschen was angesprochen körperlich auch.
00:29:30: Welche Gedanken sind denn besonders präsent?
00:29:33: Präsent ist oft Kritik, oft Selbstkritik tatsächlich.
00:29:37: Meine Lehrerin hat früher gesagt es ist unser Inner Critic.
00:29:40: D.h.,
00:29:41: dieser Kritiker ist immer bei uns und eigentlich ist der Grund uns zu beschützen.
00:29:45: Denn in der Phase wollen wir uns sehr potenziell auf die Schwangerschaft vorbereiten d.h.
00:29:49: wir ziehen jetzt zurück und wollen das gegebenenfalls beruchtete Ei beschützen heißt natürlich auch wir hinterfragen mehr, was ist eine Gefahr für uns?
00:29:57: Und dieses Was-es-eine-Gefahr-für-uns kann eben bei ganz ganz vielen wenn man nicht weiß damit umzugehen ins negative Rutschen.
00:30:03: Das heißt, was habe ich falsch gemacht, was mache?
00:30:05: kann ich besser machen?
00:30:06: all diese Sachen, diese Selbstzweife die vielleicht eigentlich gar keine Selbstzweife sind sondern eigentlich nur Hinweise darauf sind passt doch mal ein bisschen mehr auf dich auf achte vielleicht mehr auf Dich is'n bisschen mehr weil dein Körper braucht's jetzt dass all diese sachen gesellschaftlich bedingt, umfeldmäßig bedingt je nachdem wo es herkommt uns einfach so konditioniert haben dass wir's auf uns beziehen und deswegen ja selber kritisieren.
00:30:33: Gegenuns richten und nicht im Sinne des proaktiv vielleicht ein bisschen vorsichtiger sein mehr auf die Sicherheit gehen was ja auch vielleicht Sinn macht was nichts schlechtes ist.
00:30:42: aber rückwirkend zu fragen was habe ich da jetzt falsch gemacht oder was hab ich falsch gesagt oder so bringt in dem Sinne wenig eben achtsamer zu sein, präsenter zu sein mehr bei sich zu sein.
00:30:52: Und dann passt das auch zur der Konstitution in der wir uns hormonell und auch körperlich befinden.
00:30:58: also vielleicht da auch ein anderes Mind Management zu betreiben in dieser Phase ganz bewusst.
00:31:04: Zu verstehen,
00:31:04: was
00:31:05: brauche ich jetzt?
00:31:05: Was ist nützlich?
00:31:07: Was is aber hinderlich?
00:31:08: Genau, um
00:31:08: sich auch vielleicht einfach zu fragen wenn diese Gedanken aufkommen okay warum kommt dieser Gedanke jetzt auf dass man sich mal die fünf Minuten vielleicht nimmt und einfach kurz zu reflektieren, okay warum bin ich gerade unsicher?
00:31:20: Und ich habe gemerkt mit der Zeit, weil ich hab bisher in dieser Unsicherheit zu kämpfen gehabt.
00:31:23: Ich hab mich sehr viel kritisiert.
00:31:25: Seitdem ich mich hinterfragt habe in dem Moment, warum diese Gedanken aufkommen, habe ich sehr viele Aharmomente gehabt wo ich gemerkt habe das hat mir dann jetzt geholfen, weil eigentlich wollte mein Körper nur auf mich, dass ich auf mich achte.
00:31:39: Ja Ja.
00:31:40: Nee, ich find dieses Thema Selbstzweifel sehr wichtig und vielleicht kommt man dann auch zu Fehlschlüssen nach dem Motto ja, ich bin so!
00:31:46: Ich bin jetzt dieser Imposter.
00:31:49: Ich zweifle an mir ganz grundlegend weil es diese sensible Phase im Monat gibt.
00:31:53: wiederkehrend und ausdem schließe ich, so bin ich also das wäre auch meine Frage welche falschen Schlüsse wir über unser Selbstbild ziehen können womöglich?
00:32:02: Das halte ich noch für sehr fatal, denn ist nicht nur in diesem einen Moment sondern wir pauschalisieren Und verkaufen uns selbst und selbst gegenüber eigentlich unter Wert, wenn man so will.
00:32:12: Wie sollen wir uns dann nach außen wertvoll verkaufen?
00:32:16: Auf jeden Fall nicht.
00:32:17: sagt allen Kundinnen, wenn es... Wenn man gerade mit dieser Lutterie-Aufphase zu kämpfen hat oder damit Probleme hatte in der Zeit, trefft keine große Entscheidungen.
00:32:26: Trefft eure Entscheidungen während der Menstruation weil durch dieses physische Abspaltung von den Gebärmutterschleimhaut lassen wir auch emotional was los Und wir können ehrliche Entscheidungen treffen, ohne uns zu zweifeln.
00:32:39: Aber auch um uns zu überschätzen was wir vielleicht in der Eisbunkphase tendenziell machen.
00:32:43: Das heißt diese Entscheidungszeit sag ich mal einfach nach hinten verschieben und sich auch Reminder zu bauen in den anderen Zyklus Phasen wo wir uns mehr lieben und wo wir es mehr zutrauen Sei's mit Post-its irgendwo hin sei's mit einem Hintergrund auf dem Handy zum Beispiel dass wir dann in der schwierigen Phase einfach einen kleinen Reminder bekommen und sagen, hey das ist gerade eine Phase.
00:33:07: Das Bild ist nicht wie ich mich eigentlich sehe weil manchmal wenn wir in diesem Gedankenstrudel sind es ist super schwer für uns daraus zu kommen aktiv.
00:33:15: aber wenn wir es ganz einfach vor der Nase sehen dann werden wir daran erinnert und das kann sehr gut helfen.
00:33:23: Nach dem Motto vielleicht mal so ein kleines Video aufnehmen unsere Botschaft an sich selbst zum Bunkern dieses Selbstvertrauens dass wir uns bewusst machen das bin ich ja
00:33:31: auch
00:33:32: Und ich bin auch anders und diese Unterschiedlichkeit, die zu spüren und da nicht gegenzuarbeiten.
00:33:38: Wenn jetzt eine Frau mit dir zusammen, sagen wir mal so drei Monate zusammenarbeitet und anfängt ihrem Körper mehr zu folgen statt gegen ihn zu arbeiten?
00:33:48: Und damit auch viel besser mit solchen vermeintlichen Erwartungen von außen zurechtkommen kann!
00:33:53: Was können Sie denn dafür ganz konkrete greifbare Verbesserung erzielen?
00:33:58: Sagen wir mal sowohl körperlich als auch mental.
00:34:02: Also in den drei Monaten können wir tatsächlich sehr, sehr viel zusammen schaffen.
00:34:06: Es fängt an dass ich gerne Kundinnen schon vorher tracken lasse das sie schon mal so ein bisschen eigenes Körperbewusstsein mitbringen.
00:34:13: aber am Ende von den drei Monaten wird sich auf jeden Fall Verständnis haben für alle Zyklusphasen und auch für alle zyklos Phasen von ihr selber.
00:34:20: Das heißt wie reagiert es in den einzelnen Phasern?
00:34:23: Je nach Bedarf wird sie auf jeden Fall auch wissen, wie es sich unterstützen kann.
00:34:27: Sei es durch Ernährung, Bewegung, sei es durch verschiedene Stressbewältigungsmöglichkeiten, nachdem was ein bisschen der Fokus ist oder worauf der Fokuss liegt und was sie auch auf jeden fall mitnehmen wird, dass wir gucken, okay, wie können wir denn dieses Zykluswissen jetzt nutzen?
00:34:45: um unser Leben zu planen.
00:34:46: Und das soll nicht heißen, dass wir jetzt strikte Regeln haben an die wir uns halten müssen.
00:34:51: aber sie lebt mit einer Leichtigkeit mit ihrem Zyklus und weiß eben was passiert.
00:34:55: Sie kennt ihr normales, sag ich mal.
00:34:57: Das heißt, sie weiß wie lange der Zyklis ist, was für Tage oder was für Phasen, wo man sie arbeiten muss oder woran sie rauf sich einstellen muss, sage ich mal und hat damit eine viel größere, viel mehr Leichtigheit in dem Leben.
00:35:13: Was erzählen deine Kunden, wie ihr Umfeld reagiert?
00:35:17: Bis jetzt war es nur positives Feedback gerade von den Partnern.
00:35:22: Weil die Partner auch immer gefragt haben, wie das Coaching lief und was sie gelernt haben.
00:35:26: Das heißt, die Partner haben dadurch erstens auch sehr viel gelernt, was super Schönes zu hören weil ich sehe dass auch Interesse da ist die Partnerin zu verstehen.
00:35:35: und dadurch dass dann meine Kundinnen quasi nochmal das wiedergeben mussten an ihren Partner Haben Sie es auch noch mal mehr verinnerlicht?
00:35:43: Das heißt, es kam auf jeden Fall ein besseres Körpergefühl darüber.
00:35:47: Und es war sehr viel Interesse von den Partnern da und teilweise wurden sogar schon Fragen vom Partner mit in gebrachtes Coaching weil diese Themen eben auftragen.
00:35:57: Eine Frau kann ja auch eine Partnerin haben.
00:35:59: also wir können ja auch gleichgeschlechtliche Beziehungen haben.
00:36:01: hast du da auch schonmal Kunden bei dir gehabt die das dann hier auch nochmal anders nachfühlen können?
00:36:06: und trotzdem sind auch sie ja in unterschiedlichen Phasen
00:36:09: Offizielle Kundinnen noch nicht, inoffiziell ja.
00:36:12: Ich habe in offiziell ein befreundetes Tärchen, die ich selber bei beiden besprochen habe und wobei beide auch sehr viel Offenheit war und wo sie auch was ganz schön war.
00:36:21: Sie haben viele Gemeinsamkeiten erkannt, wo sie zum Beispiel gleich reagieren in verschiedenen Phasen aber auch unterschiedlich.
00:36:27: Das heißt es war für sie halt direkt das Learning wie reagiert meine Partnerin, wobei ich ganz anders nach dem finde und auch da war dann ganz ganz viel Gemeinsames Wachsen, sage ich mal.
00:36:37: Dass sie verstanden haben nur weil das mein normales ist heißt nicht dass es dein normales quasi Also auch da sehr viel mehr Harmonie zwischen den beiden.
00:36:47: danach
00:36:48: zum gegenseitiges kennenlernen was dann möglich wird aus dem sich selbst besser kennenlern stelle Ich mir auch sehr sehr schön und bereichernd vor.
00:36:56: Natürlich, wir finden immer im Kontext statt.
00:36:59: Es gibt keinen luftlären Raum und natürlich ist der Job vielleicht auch noch so ein Fragezeichen, dass Frauen sagen naja wie wird denn jetzt im Job darauf reagiert?
00:37:06: Was redest du auch?
00:37:07: Wie offen kann ich damit umgehen in dem Berufskontext?
00:37:10: Ich würde sagen geh so offen damit um wie es für dich richtig anfühlt für dich.
00:37:15: Das ist das A und O. Ich weiß, dass meine Hemmschwelle sehr viel geringer ist viel offener darüber spreche, weil ich aber auch jetzt sehr bewusst bin wie viel Offenheit das dem widerspiegelt quasi.
00:37:28: Also auch im beruflichen Kontext hatte er auch schon Workshops wo es ein reines Frauenteam war bei einem männlicher CEO und der männliche CEO hat sich Notizen gemacht.
00:37:37: wer wollte verstehen wie sein Team funktioniert.
00:37:39: also sobald man den Thema glaube ich offen gegenübersteht kann es selber raschend sein wieviel dass wiedergespiekelt wird.
00:37:49: Wenn man sich sagt, ich arbeite mit einem reinen Männerteam als Frau und habe nur Männer um mich rum und möchte darüber nicht sprechen.
00:37:55: Dann ist es auch vollkommen verständlich.
00:37:58: Ich hab gerne Männer in meinen Workshops.
00:38:00: Ich habe mir öffnet den gern für alle Geschlechter.
00:38:02: Und ich habe gemerkt dass wenn's nur Frauen sind das die Workshop tatsächlich offenbar sind also dass Frauen mehr öffentlich fragen.
00:38:11: Sonst, wenn es gemischte Workshops waren, kam Frauen häufiger zu mir im Nachgang.
00:38:15: Aber auch Männer haben die ersten oder stellen mehr und mehr Fragen.
00:38:19: Und ich glaube gerade jetzt in dem Alter ab Ende zwanzig Anfang dreißig... Wird man damit, oder bis man da wird auch einfach mehr im Kontakt?
00:38:28: Weil man vielleicht offener wird mit der Zeit das ja auch schön ist.
00:38:32: Und ich glaube auch Unternehmen verstehen langsam was für ein Benefit es hat gemischte Teams zu haben und alle Geschlechter zu fördern, sei es durch verschiedene Workshops wie zum Beispiel das!
00:38:42: Die Resonanz, die du bekommst von deinen Kunden und Kunden, wenn wir jetzt noch mal so an die Business-Welt denken.
00:38:49: Was sind so ganz besonders krasse Reaktionen?
00:38:52: Vielleicht negativer aber auch vor allem positiver Art.
00:38:55: So nach dem Motto das hätte ich mir ja nie vorgestellt oder es wusste ich alles gar nicht.
00:38:59: Hast du da nochmal zwei Extreme, die mitbringen kannst?
00:39:03: Bis jetzt war's nur positiv!
00:39:04: Ich glaube, das Negative war im Sinne von dem geschockt sein von den Teilnehmern.
00:39:08: Dass es denen nie erzählt wurde und dass man darüber nie gesprochen hat vorher.
00:39:13: Und ich merke auch immer, dass während der Workshops sich Frauen freuen, dass jetzt auch so ein Thema mal in die Arbeitswelt kommt.
00:39:20: Denn am Ende beschäftigt uns das ja alle und nur weil das berufliche der Business-Part sein soll heißt nicht, dass wir nicht trotzdem weiterhin Mensch sind.
00:39:30: Heißt ist viel... Dankbarkeit, dass wir darüber reden und ich merke auch weil Ich diese diese Hürde vielleicht ein bisschen reduzieren um darüber offen zu sprechen Dass dem ganz viel Offenheit entgegen kommt aber mir zurück gespiegelt wird.
00:39:44: ja Und auch so ein bisschen Entspannung denke ich so beim Zuhören.
00:39:48: also irgendwie ist es So ein Thema wo man vielleicht so ein bischen angespannt dann auch in so einen workshop reingeht so nach der moto was Kommt denn da jetzt wohl das Jetzt irgendwie so org wird oder so?
00:39:56: Dann plötzlich Ja quatsch.
00:39:58: Das Ist ja natur und Wir sind alles menschen.
00:40:00: letztlich.
00:40:00: wenn wir nicht da wenn's Das nicht gäbe so, diese Zyklen und diese Unterschiedlichkeiten auch was die hormonelle Ausstattung zwischen Mann und Frau auch anbelangt.
00:40:07: Dafür dann eben ganz viel Klärung, die dann erfolgt durch deine Arbeit.
00:40:11: Du hast es schon angesprochen, dass Menschen die heute in den Zwanzigern sind da noch mal eine viel größere Aufgeschlossenheit mitbringen.
00:40:19: Und insofern lässt das dir auch hoffen, dass das jetzt sukzessive immer besser wird.
00:40:23: und stellen wir uns doch mal so vor Wir sitzen in fünf Jahren wieder zusammen und schauen dann so zurück was sollte bis dahin alles noch erfolgen damit wir wirklich zufrieden zurückblicken werden?
00:40:34: Wir müssen auf jeden Fall offener werden.
00:40:37: Wir müssen offener werden, darüber zu sprechen und uns einfach selbst oder Vertrauen das wieder überreden können.
00:40:43: Das heißt wir als Betroffene mit allen Zyklus müssen uns das trauen und auch die Personen ohne Zyklos müssen zuhören.
00:40:52: Er hat erst gestern ein Gespräch mit einem Mann, der abgesagt hat, wenn die Frau schon wenig darüber weiß, woher soll ich das dann wissen?
00:40:58: Wenn meine Partnerin es nicht weiß!
00:41:00: Das heißt, was Interesse ist da?
00:41:02: Aber wir müssen lärm darüber offen zu sprechen, wir müssen uns unterstützen gegenseitig.
00:41:07: Wir müssen auf jeden Fall stärker investieren in die Forschung zur Frauengesundheit denn auch da war es sehr lange sehr wenig leider was passiert ist.
00:41:16: dementsprechend gibt's noch ganz viele Dinge die gar nicht erforscht sind und ich glaube mit diesem Wissen das mehr und mehr kommt werden ja auch mehr Lichtqualsie-Obstsystemen geschehen und dementsprechen dann auch mehr drüber
00:41:30: sprechen.
00:41:31: weniger Berührungsängste auch natürlich, aber eben auch Geld was dann in diese Richtungen fließt.
00:41:36: Wir wissen allgemein dass viel zu wenig investiert wird in die Frauengesundheit und schändlich weil die Hälfte der Menschen sind Frauen und das darf dabei nicht bleiben.
00:41:47: einige Vorzeichen die zurzeit in die falsche Richtung zeigen.
00:41:50: hoffentlich ist es nur eine Delle und wir brauchen da mehr Engagement.
00:41:54: das muss anfangen bei der Frau die sich selbst besser kennen lernt mehr für sich eintreten kann weiter gedacht in die Kommunikation zu gehen mit anderen Menschen, in die Organisationen zu gehen.
00:42:04: aber auch die Gesellschaft als Ganzes muss sich hier kommentieren.
00:42:07: In den nächsten fünf Jahren damit wir beide dann zusammensitzen und sagen well done!
00:42:11: Ich würde es mir wünschen.
00:42:12: Es ist immer noch ein Schabenthema und Tabuthema, das sollte nicht sein.
00:42:16: Wie du sagst, wir sind alle hier wegen eines Zyklus zu seiner Frau.
00:42:21: Dementsprechend warum sollen wir das verstecken?
00:42:23: Warum soll man das nicht als Stärke nutzen?
00:42:25: Wir
00:42:25: nutzen das als Stärk.
00:42:26: Heute ist der erste Tag vom neuen Leben in dem wir mehr darüber wissen, indem wir uns mehr darüber austauschen, dass diese Themen ganz oben auf der Agenda von vielen Menschen stehen.
00:42:36: Wir wissen wie wir mit dir zusammenarbeiten können in den Shownotes verlinken.
00:42:42: Ich möchte dir ganz herzlich danken, ich habe das während des Gesprächs gespürt.
00:42:46: Du bist noch so ein bisschen körperlich angegriffen.
00:42:48: also diese Erkältung dieses was da letzte Woche dieser Infekt der dich da in Besitz genommen hat.
00:42:53: Der ist durchaus noch spürbar.
00:42:54: umso toller dass du dir heute deine Kraft so zusammengenommen hast und uns ganz viele wertvolle Inhalte mit ihr geben hast.
00:43:01: Vielen herzlichen Dank für deinen Besuch!
00:43:02: Ganz lieben Dank!
00:43:03: Das war sehr schön hier zu sein auch wenn ich noch eine ruhigere Energie mitbringe, aber das habe mich sehr gefreut.
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